| Aussprache über den Flugplatz Meiringen
Am 10. Juni 2008 hat eine Aussprache zwischen Korpskommandant Roland Nef, Chef der Armee, Markus Seiler, Generalsekretär des Eidgenössischen Departements für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport (VBS) und Regierungsrat Hans-Jürg Käser mit dem Kontaktgremium Meiringen stattgefunden.
pd/bns. Die regionalen Behörden- und Interessenvertreter nutzten laut einer Medienmitteilung die Gelegenheit darzulegen, wie die Situation in der Region aussehe und wo dringender Handlungsbedarf bestehe. Das Forderungspaket aller regionalen Vertreter im Kontaktgremium sei nochmals deponiert worden: Maximum 2500 Flugbewegungen pro Jahr, davon höchstens 50 Prozent mit Typ F/A18, restliche Bewegungen mit Tiger. Flugpause während vier Monaten, maximal 80 Bewegungen pro Woche sowie Erhalt von 200 Arbeits- und 25 Ausbildungsplätzen. Laut der Medienmitteilung wurde festgehalten, «dass nun Massnahmen erwartet werden, um die Situation im Lebensraum rund um den Flugplatz Meiringen zu verbessern».
In einem konstruktiven Dialog seien Informationen ausgetauscht, verlautet im weiteren: «Von Seite VBS wurde informiert, dass wie bereits am 9. Mai 2008 über die Medien mitgeteilt, das Stationierungskonzept überprüft werden soll. Insbesondere, wie sich die Verteilung der militärischen Flugbewegungen im gesamtschweizerischen Rahmen optimieren lassen. Diese Überprüfung, die unter anderem auch durch die beiden Motionen der Nationalräte Amstutz und Hurter gefordert worden ist, sieht auch den Einbezug der betroffenen Regionen vor.»
In einem ersten Schritt sollen laut der Medienmitteilung vom VBS Varianten für die Verteilung der Flugbewegungen und der Sommerpausen an den heutigen vier Standorten (Payerne, Meiringen, Sion und Emmen) erarbeitet werden: «Diese Varianten werden Bundesrat Samuel Schmid und der Chef der Armee, Korpskommandant Roland Nef, im Laufe des Herbsts 2008 den Behörden der betroffenen Kantone präsentieren und mögliche Lösungen diskutieren. Im Rahmen einer längerfristigen Planung und im Hinblick auf die Stationierung des Tiger-Teilersatzes werden zudem weitere mögliche Standorte für die Militärjets in die Überprüfung einbezogen.»
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