| Bödeli-Gemeinden wollen Energieversorgung koordinieren
Die Bödeli-Gemeinden Bönigen, Interlaken, Matten, Unterseen und Wilderswil wollen die Energieversorgung besser auf die Raumplanung und die bestehende Infrastruktur abstimmen. Sie haben gemeinsam einen Richtplan Energie in Auftrag gegeben.
aid/bns. Der überkommunale Richtplan Energie für das Bödeli soll laut einer Medienmitteilung bis Mitte 2009 vorliegen: «Zuerst wird die bestehende Situation mit den vorhandenen Nutzungen, der Infrastruktur und den Potenzialen erhoben und analysiert. In einem zweiten Schritt werden entsprechende Massnahmen definiert und auf ihre Machbarkeit beurteilt. Auf dieser Grundlage wird anschliessend der überkommunale Richtplan Energie erstellt, der voraussichtlich Ende 2009 der Bevölkerung im Rahmen einer öffentlichen Mitwirkung vorgelegt wird.»
Die Gemeinden wollten künftig die vorhandenen erneuerbare Energie und Abwärme besser nutzen, heisst es in der Medienmitteilung. Aber auch die bestehenden Netze von Gas und Fernwärme müssten aufeinander abgestimmt werden. Die Klimaerwärmung und die Verknappung des Erdöls zwängen vermehrt zu einem raschen Handeln. Das Sparpotential und die Möglichkeiten, erneuerbare Energie zu nutzen werden als gross bezeichnet: «Jedoch fehlt es oft an der notwendigen Abstimmung der verschiedenen Interessen.» Dies könne mit einem von den die fünf Bödeli-Gemeinden in Auftrag gegebenen Richtplan Energie erreicht werden.
Der Kanton habe in seiner Energiestrategie 2006 als Ziel festgelegt, wird in der Medienmitteilung erinnert, «dass die 60 grössten Gemeinden bis 2035 einen Richtplan Energie erstellen sollen.» Deshalb unterstütze er die Gemeinden bei der Erstellung eines solchen Richtplans: «Er bietet ihnen fachlich Begleitung an und übernimmt die Hälfte der Kosten.»
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