Spitalklub: Mitgliedschaft machte sich bezahlt
Leicht höhere Entschädigungssumme und ein erfreuliches Rechnungsergebnis: Der Spitalklub Meiringen blickt auf ein positives Jahr 2007 zurück. 26 Mitglieder machten in 38 Fällen von ihren Klubrechten Gebrauch.
pd. Zweck des Spitalklubs ist es, jenen Allgemeinversicherten, die sich eine Zusatzversicherung nicht mehr leisten können oder wollen, mit der Vereinsmitgliedschaft den Aufenthalt in einem Einbett- oder Zweibettzimmer der Spitäler Interlaken und Frutigen sowie auf der Postakutpflegestation des Gesundheitszentrums Meiringen zu ermöglichen. Die Klubmitglieder entrichten hierfür einen nach Altersstufen gegliederten Monatsbeitrag. Massgebend für die monatlichen Mitgliederbeiträge des Spitalklubs sind einerseits die Altersstufe und andererseits die gewünschte Ergänzungsleistung (Zweibett- oder Einbettzimmer). Aufgrund der guten finanziellen Situation hat der Klubvorstand beschlossen, die monatlichen Beiträge für zwei Alterskategorien ab 1. Januar 2009 zu reduzieren. Die Monatsbeiträge: Zweibettzimmer Altersklasse 0 bis 19 Jahre 10 Franken. 20 bis 49 Jahre 15 Franken. 50 bis 64 Jahre 20 Franken. 65 bis 70 Jahre 35 Franken (ab 1. Januar 2009 30 Franken). Über 70 Jahre 50 Franken (ab 1. Januar 2009 40 Franken). – Einbettzimmer: Altersklasse 0 bis 19 Jahre 15 Franken. 20 bis 49 Jahre 20 Franken. 50 bis 64 Jahre 30 Franken 65 bis 70 Jahre 50 Franken (ab 1. Januar 2009 40 Franken). Über 70 Jahre 70 Franken (ab 1. Januar 2009 50 Franken. Der maximale jährliche Beitrag beträgt für ein Zweibettzimmer 600 Franken, für ein Einbettzimmer 840 Franken. Der Jahresbeitrag zur Unterstützung des Klubs (Gönnerbeitrag) beläuft sich auf 30 Franken.
Erfreuliches Ergebnis
Wie an der zwölften Hauptversammlung des Spitalklubs in Meiringen dargelegt wurde, sind die Klubrechte vergangenes Jahr von 26 Mitgliedern in insgesamt 38 Fällen beansprucht worden. Der Klub richtete der Spitalgruppe Frutigen, Meiringen und Interlaken (Spitäler FMI AG Entschädigungen von total 39 410 Franken (Vorjahr: 39 360 Franken) aus. Die Jahresrechnung 2007 schloss bei Aufwendungen von 48 200 Franken mit einem Gewinn von 38 300 Franken ab. Das Vereinsvermögen erhöhte sich damit per Ende 2007 auf rund 432 000 Franken.
Leicht rückläufige Mitgliederzahl
Der Verein verzeichnete Ende des vergangenen Jahres 330 Mitglieder – 33 weniger als im Jahr 2006. 153 Personen haben sich mit ihrer Mitgliedschaft das Recht zum Bezug von Spitalleistungen erworben, 177 unterstützen den Verein rein finanziell mit einem Gönnerbeitrag. Der Klub nimmt auch Spenden, Schenkungen oder à-fonds-perdu-Beiträge entgegen.
Neu steuerpflichtig
Wie Vereinspräsident Ernst Kohler-Künzler an der Hauptversammlung sagte, wurde der Spitalklub steuerpflichtig. Im Jahr 2006 waren auch Steuern für frühere Jahre zu entrichten. Der Steueraufwand für das Jahr 2007 belief sich auf 1845 Franken.
Allen Geschäften zugestimmt
Die 26 anwesenden Vereinsmitglieder stimmten sämtlichen Geschäften zu und erteilten den geschäftsführenden Organen Entlastung. – Im Anschluss an den offiziellen Teil der Versammlung referierte Jonathan Spycher, Chefarzt der Chirurgisch-Orthopädischen Klinik des Spitals Interlaken, zum Thema «Abnützung im Kniegelenk – wie weiter?».
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