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Berner Oberland News – 13. Jahrgang
Dienstag 18. März 2008
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Ringgenberg-Goldswil am Brienzersee
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Hochwasserschutzkonzept für die Aare zwischen Meiringen und Brienz

Der Kanton Bern lässt in den nächsten Jahren ein Hochwasserschutzkonzept für die Aare zwischen Meiringen und Brienz erarbeiten. Im Rahmen dieses Konzepts sollen die Art des künftigen Hochwasserschutzes und die ökologischen Aufwertungsmöglichkeiten untersucht werden.

Die Aare bei Meiringen: «Teilweise naturfremd». (Archivbild Peter Schmid)

aid/bns. Das Hochwasser 2005 habe gezeigt, dass der Hochwasserschutz entlang der Aare zwischen Meiringen und Brienz ungenügend sei, heisst es in einer Medienmitteilung: «Zudem hat das Korrektionswerk, welches vor 140 Jahren gebaut wurde, ein Alter erreicht, wo grössere Sanierungsarbeiten mit der Zeit unumgänglich werden. Ausserdem taucht häufig die Frage auf, ob auf diesem begradigten und teilweise naturfremden Gewässerabschnitt nicht ökologisch wertvollere Strukturen geschaffen werden könnten.» Aus diesen Gründen hat sich laut der Medienmitteilung der Oberingenieurkreis I des kantonalen Tiefbauamts entschieden, «ein integrales Hochwasserschutzkonzept zu erarbeiten, bei dem die Fragen nach der Art des zukünftigen Schutzkonzepts und nach den Möglichkeiten einer ökologischen Aufwertung geklärt werden sollen». Da es sich um die Beschaffung von Konzepten und Grundlagen bei überkommunalen Fragestellungen handle, liege die Federführung beim Kanton. Der Beginn der Planung sei auf den Frühling vorgesehen: «Die ganze Planung wird durch eine Begleitgruppe aus Vertretern der Region, kantonalen Fachstellen sowie Umweltschutzorganisationen begleitet. Nach etwa zwei Jahren Planungszeit sollen als Ergebnis des Konzepts Lösungsvarianten vorliegen, welche in einer anschliessenden Planung in Richtung Wasserbauplan oder Gewässerrichtplan weiter verfeinert werden.»
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