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Berner Oberland News – 13. Jahrgang
Montag 3. März 2008
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Kommunale Begleitprojekte zum Bypass Thun-Nord in Planung

Beim kantonalen Tiefbauamt laufen die Planungsarbeiten am Bypass Thun-Nord auf Hochtouren. Die Gemeinden Thun, Steffisburg und Heimberg haben zudem ihre Begleitprojekte zum Bypass gestartet. Der Strassenplan und die Begleitprojekte werden gemeinsam im September 2008 zur öffentlichen Mitwirkung aufgelegt.

aid/bns. Vor einem Jahr sei der Studienauftrag zur neuen Verbindungsstrasse im Norden der Agglomeration Nord abgeschlossen worden, wird in einer Medienmitteilung erinnert: «Seither arbeiten der Oberingenieurkreis I des kantonalen Tiefbauamtes und die beauftragten Ingenieurbüros am Strassenplan. Es gilt, die Lage der neuen Strassenabschnitte und Anschlüsse sowie deren Gestaltung im Detail festzulegen und die Kapazität der Verkehrsanlagen an die erwartete Verkehrsmenge anzupassen. Der Bypass Thun-Nord soll ab zirka 2015 die Thuner Innenstadt und weitere Verkehrsachsen in der Region spürbar vom Verkehr entlasten.»

Damit diese Verkehrsumlagerung gelinge und der Bypass möglichst landschafts- und siedlungsverträglich realisiert werden könne, brauche es in den Gemeinden Thun, Steffisburg und Heimberg verschiedene Begleitprojekte, verlautet im weiteren. Die Gemeinden hätten die entsprechenden Planungsarbeiten inzwischen an die Hand genommen. Die Pläne sollen gleichzeitig mit dem Strassenplan zum Bypass im September 2008 zur öffentlichen Mitwirkung aufgelegt werden:
–  Die Stadt Thun plant verkehrslenkende Massnahmen in der Innenstadt. Diese werden auf die Inbetriebnahme des Bypass Thun-Nord hin umgesetzt und sollen den Bypass zur attraktivsten Route für den Durchgangsverkehr machen. Ausserdem wird die Allmendstrasse saniert und umgestaltet, um künftig dem motorisierten Individualverkehr, dem öffentlichen Verkehr und den Velofahrenden gleichermassen gute Verkehrsbedingungen zu bieten. Zudem klärt die Stadt Thun die Auswirkungen des Bypass auf die Lärmbelastung an der Achse General-Wille-Strasse – Burgerallee ab und wird falls nötig Lärmschutzmassnahmen in die Wege leiten.
–  Die Gemeinde Steffisburg erarbeitet die künftigen Verkehrsberuhigungsmassnahmen im Schwäbis, welche Schleichverkehr in Richtung Innenstadt unterbinden sollen. Der Bypass Thun-Nord macht den Bau einer neuen Verbindungsstrasse vom Autobahnzubringer durch den Grünraum Glockenthal zur Stockhornstrasse notwendig. Steffisburg definiert im Rahmen des Masterplans «Landschaft und Siedlung» die Lage der neuen Strasse, und den Verlauf sowie die Gestalt der Siedlungsränder entlang der Grünräume Glockenthal und Aarefeld.
–  Die Gemeinde Heimberg plant eine neue nach Süden verlaufende Gemeindestrasse, welche es erlaubt, die Gurnigelstrasse vom Verkehr zu entlasten und das Gewerbegebiet Obere Au sowie die Einkaufszentren Carrefour und Hobby AG direkt an den Autobahnzubringer anzuschliessen. Flankierende Massnahmen sollen das Quartier Obere Au besser vom Durchgangs- und Schleichverkehr schützen.

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