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Spital Frutigen und Pflegeheim Frutigland mit Bestnoten

Erfolgreiche Überprüfung des Qualitätsmanagements im Spital Frutigen und im Pflegeheim Frutigland: Für sieben von acht kontrollierten Standards vergaben die Experten der Schweizerischen Stiftung für die Zertifizierung der Qualitätssicherung im Gesundheitswesen (Sanacert Suisse) die Bestnote.

Zertifikat erneuert. Von links nach rechts: Reto Weber, Qualitätsbeauftragter des Spitals Frutigen, freut sich mit Marco Negri, Dorothée Hofstetter, Mirjam Rubin, Urs Gehrig und Dominik Heim über die Re-Zertifizierung des Spitals Frutigen sowie des Pflegeheims Frutigland. (Bild zvg)

pd/bns. Im Jahr 2004 seien das Spital Frutigen und das Pflegeheim Frutigland als erste Berner Gesundheitsinstitutionen mit dem Zertifikat ausgezeichnet worden, wird in einer Medienmitteilung der aus den Spitälern Frutigen, Meiringen und Interlaken zusammengesetzten Spitalgruppe FMI AG (FMI) erinnert. Damals habe das Expertenteam fünf Maximalbewertungen in sieben Standards vergeben: «Die periodische Überprüfung – die Re-Zertifizierung – ergab nun ein noch besseres Resultat: Sieben Standards erhielten in dem zweitägigen Audit das Punktemaximum, ein Standard wurde mit der zweitbesten Note ausgezeichnet.»

Acht Standards
Überprüft wurden nach FMI-Angaben neben dem Qualitätsmanagement als Ganzes (Bestnote) verschiedene Aspekte: «Zertifiziert wurden die Spitalhygiene (Bestnote), die Erhebung von Patientenurteilen (Bestnote), die Schmerzbekämpfung (Bestnote), die Chirurgie (Bestnote), die Pflege (Bestnote), der Umgang mit kritischen Zwischenfällen (Bestnote) und der Umgang mit Beschwerden und Wünschen (zweitbeste Note).

Qualität kein Zufall
Dass die Qualität in den wichtigsten Kernbereichen und -prozessen auf einem derart hohen Niveau liege, sei kein Zufall, vetrlautet dazu: «Mittlerweile sind knapp 20 Prozent des Spital- und Heimpersonals aktiv in den Strukturen des Qualitätsmanagements tätig und sorgen damit für eine hohe Akzeptanz und Verankerung im Alltag. Der Weg dahin sei allerdings lang gewesen und die Vorarbeiten bis zur erstmaligen Erlangung des Zertifikats im Jahr 2004 hätten jahrelang gedauert: «Das Thema Qualität verlangte von allen Beteiligten eine aufwendige und intensive Auseinandersetzung, eine Dokumentation der Standards und detaillierte interne Selbstbewertungen zur Überprüfung des Qualitätsmanagement-Systems.»

Qualität als Daueraufgabe
Die erneute Erlangung des Zertifikats Sanacert Suisse wird in der Medienmitteilung als Auszeichnung und Verpflichtung zugleich bezeichnet: «Einerseits wurden die umfangreichen Arbeiten und die kontinuierlich vorgenommenen Verbesserungen belohnt. Andererseits bedeutet die Zertifizierung für Spital und Heim Ansporn für die fortwährende Optimierung der Qualität aller angebotenen Leistungen und zur konstanten Qualitätskontrolle und Weiterentwicklung.»

Unabhängige Stelle
Die Schweizerische Stiftung für die Zertifizierung der Qualitätssicherung im Gesundheitswesen (Stiftung Sanacert Suisse) sei als eine von Behörden, Interessenverbänden und politischen Parteien unabhängige Organisation am 15. November 2001 gegründet worden, wird in der Medienmitteilung erläutert. Sitz der Stiftung sei Bern: «Sie bezweckt, als Zertifizierungsstelle Leistungserbringer im Gesundheitswesen auf die Erfüllung von Qualitätsstandards zu überprüfen und bei Erreichen der Anforderungen anerkannte Atteste (Zertifikate) auszustellen.
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