| Frutigen: Gemeinderat gegen Naturschutzgebiet im Engstliggand
Der Gemeinderat von Frutigen lehnt die Schaffung eines Naturschutzgebietes im Engstliggand ab. – Die Gemeindegüter werden künftig weniger lang verpachtet. – Die Schule Linter soll gemäss Beschluss des Regierungsrates per 31. Juli 2008 geschlossen werden.
Mitarbeiterehrungen in Frutigen. Von links nach rechts Karl Klossner, Obmann. Liselotte Reichen. Daniel Schranz. Helene Reichen. Hanspeter Reichen. Peter Grossen, Gemeindeschreiber. (Bild zvg)
Im Sinne eines Grundsatzbeschlusses hat der Gemeinderat beschlossen, die beabsichtigte Schaffung eines Naturschutzgebietes Engstligenauen abzulehnen und dies während der öffentlichen Auflage mit einer Einsprache entsprechend zu begründen. Der Gemeinderat ist der Ansicht, dass die bisherigen gesetzlichen Bestimmungen für einen ausreichenden Schutz dieses beliebten Naherholungsgebietes genügen und oberstes Ziel letztlich der Schutz der Bevölkerung bleiben muss – nötigenfalls auch mit baulichen Massnahmen.
Schule Linter soll geschlossen werden
Der Regierungsrat des Kantons Bern hat am 20. Februar 2008 gestützt auf das Volksschulgesetz beschlossen, die Schule Linter per 31. Juli 2008 zu schliessen. Der Gemeinderat hat diesen Entscheid mit Bedauern zur Kenntnis genommen und beschlossen, aufgrund der speziellen (topografischen) Situation bei der Erziehungsdirektion des Kantons Bern ein Gesuch um Fristerstreckung bis am 31. Juli 2009 einzureichen.
Aus den Verhandlungen des Gemeinderates von Frutigen
Bis zu diesem Entscheid lässt er die Option einer Beschwerde noch offen, obwohl der Schliessungsentscheid auf kantonaler Ebene endgültig ist. Das Ressort Bildung wurde vorsorglich mit der Erstellung eines Szenarios beauftragt, welches eine Räumung bis am 31. Juli 2008 vorsieht. Die Bauverwaltung wird sich ihrerseits Ueberlegungen über eine allfällige künftige Nutzung des Gebäudes machen. Künftig kürzere Pachtzeiten
Der Gemeinderat hat auf Antrag der Kommission Land- und Volkswirtschaft beschlossen, die Gemeindegüter künftig nach einer Pachtdauer von sechs Jahren zu kündigen (bisher zwölf Jahre). Die meisten Pächter erhalten nach Erhalt der Kündigung eine richterliche Erstreckung von sechs Jahren zugesprochen, so dass die Pachtzeit letztlich auch zwölf Jahre beträgt. Gerade die öffentliche Hand sollte dafür besorgt sein, dass Pachten nicht zu lange dauern und möglichst viele Landwirte in den Genuss einer Gemeindepacht kommen. Die Neuregelung gilt für neue Verträge ab 2008.
6,4 Prozent fuhren zu schnell
Die Auswertung der von der Kantonspolizei gemachten Geschwindigkeitskontrollen im 2007 auf dem Gemeindegebiet von Frutigen ergibt, dass von 6423 kontrollierten Fahrzeugen 409 Fahrzeugführr (oder 6,4 Prozent) zu schnell unterwegs waren. 374 Automobilisten erhielten eine Ordnungsbusse, 35 wurden verzeigt. Der Gemeinderat hat die Statistik 2007 zur Kenntnis genommen und will die Kontrollen im bisherigen Rahmen beibehalten.
Mitarbeiterehrungen
Der Gemeinderat konnte vier Mitarbeitende ehren: Daniel Schranz-Trummer: 35 Jahre Aussendienstmitarbeiter der Bauabteilung. Schranz trat aufgrund seines Gesundheitszustandes per 1. November 2007 aus dem Gemeindedienst aus; der Gemeinderat dankte ihm für seine treue Mitarbeit und wünscht ihm für die Zukunft alles Gute. Liselotte Reichen-Schmid, Achseten: 25 Jahre nebenamtliche Hauswartin im Schulhaus Rinderwald. Hans Peter und Helene Reichen-Schmid: Seit 20 Jahren Hauswarte in der Schulanlage Widi. Der Gemeinderat dankte den Geehrten für ihre bisherige Mitarbeit und überreichte ihnen ein Präsent.
Im weiteren hat der Gemeinderat ...
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dem Gesuch Zusicherung des Gemeindebürgerrechts von Frutigen an Lutfije Metushi, geboren1979, Staatsbürgerin von Serbien und Montenegro, wohnhaft in Frutigen, Künzistegstrasse 6 zugestimmt. |
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eine redaktionelle Anpassung der Richtlinien der Einbürgerungskommission gutgeheissen. |
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den aktualisierten Leistungseinkaufsvertrag zwischen der Kantonspolizei Bern und der Gemeinde Frutigen genehmigt. Aufgrund der jährlich wiederkehrenden Entschädigung wird der Vertrag der Gemeindeversammlung vom 26. Mai 2008 zur Genehmigung unterbreitet. |
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dem Antrag um Schliessung des Kindergarten Ried per 31. Juli 2008 zugestimmt. In den inneren Gebieten gibt es somit nur noch einen Kindergarten an Rinderwald. Die Kinder werden dorthin transportiert. |
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signalisiert, dass er die Bestrebungen zum Weiterführen des Schülerschwimmens klar unterstützt. Schwimmen gehört seines Erachtens zur Grundausbildung. |
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bezüglich Liegenschaftsverwaltung eine Uebergangslösung für das Jahr 2008 gutgeheissen. Seit 1. Februar 2008 ist die Bauverwaltung für sämtliche Gemeindeliegenschaften zuständig. Während dem Uebergangsjahr laufen gewisse Arbeiten aber noch über das vorher zuständige Ressort. Gleichzeitig hat der Gemeinderat auch die von der Finanz-und Steuerkommission beantragten neuen Zuständigkeiten und Visumsregelungen genehmigt. |
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betreffend Ueberbauungsordnung «Erschliessung Underes Widi» beschlossen, einen rechtsverbindlichen Kostenverteiler erst nach Abschluss der Arbeiten erstellen zu lassen und auf die Ausarbeitung eines provisorischen Kostenverteilers zu verzichten. Bezüglich Perimeter und Kostenfolge verlangt der Gemeinderat hingegen, dass den Grundeigentümern ihre voraussichtliche Belastung erklärt werden kann. |
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die Zweckbestimmung der Ressorts Bildung, Land-, Volkswirtschaft und Kultur sowie Vormundschaft, Fürsorge und Gesundheit für die Verwendung des Erlöses aus dem Verkauf der Geschlechtsarmengüter genehmigt. |
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von geologischen Abklärungen im Bereich des Fussgängersteges Hohstalden Kenntnis genommen, die auf Grund eines Hangrutsches durch die Gemeinde in Auftrag gegeben wurden. |
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für die Sanierung der Heizung im Schulhaus Kanderbrück einen Verpflichtungskredit zur Investitionsrechnung 2008 von 99 000 Franken bewilligt. |
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1300 Franken für neue Hundemarken in Form eines Nachkredites bewilligt. |
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