| Flugplatz Meiringen: Regionale Vertreter im Kontaktgremium
Die Sitzung des Kontaktgremiums Meiringen hat erstmals mit einem erweiterten Teilnehmerkreis stattgefunden. Neu wurde an der Sitzung auch die Gemeinde Schwanden aufgenommen.
pd/bns. Folgende lokale Organisationen sind laut einer Medienmitteilung neben den Vertretern des Eidgenössischen Departements für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport (VBS) Mitglied des Kontaktgremiums: Gemeindepräsidenten von Meiringen, Brienz, Brienzwiler, Hofstetten, Oberried, Regierungsstatthalterin von Oberhasli, Bevölkerungsausschuss Unterbach, Interessengemeinschaft gegen Fluglärm in der Alpenregion, Brienzer Hotelierverein, Handwerker- und Gewerbeverein Oberhasli, Verkehrsverein Hofstetten, Freilichtmuseum Ballenberg, Umweltverein Schwanden, Berner kleine und mittlere Unternehmen Brienz, Haslital Tourismus sowie Verein Pro Flugplatz
Neu sei an der Sitzung auch die Gemeinde Schwanden aufgenommen, verlautet im weiteren: «Der Gemeindepräsident Xaver Pfyl wird erstmals an der nächsten Sitzung teilnehmen können.»
Folgende Forderungen, welche bereits an der Sitzung vom 21. Februar 2008 als Gesamtpaket deponiert worden seien, werden laut der Medienmitteilung von allen lokalen Organisationen als Verhandlungsbasis unterstützt: Maximum 2500 Flugbewegungen pro Jahr, Flugpause während vier Monaten, maximal 80 Bewegungen pro Woche sowie Erhalt von 200 Arbeits- und 25 Ausbildungsplätzen. Zudem seien die Forderungen mit einer Aufteilung der Bewegungen nach Flugzeugtyp ergänzt worden. Neu sollen maximal 50 Prozent mit der F/A18 geflogen werden, die anderen 50 Prozent mit dem Typ Tiger. Bei einer allfälligen Ersatzbeschaffung für die Tiger müsse der Flottenmix für die Bewegungen nochmals diskutiert werden: «Den lokalen Vertretern ist es wichtig, dass die Arbeitsplätze in der Region erhalten werden können. Es geht mit den deponierten Forderungen darum, Verbesserungen im Betrieb des Flugplatzes für den Lebensraum rund um den Flugplatz Meiringen zu erwirken.»
Vom VBS wurde laut der Medienmitteilung zugesichert, dass an der nächsten Sitzung der Chef der Armee, Korpskommandant Roland Nef, teilnehmen werde. Dies werde durch die lokalen Vertreter sehr begrüsst, da es ermögliche Verhandlungen auf höchster Ebene zu führen.
Für Stellungnahmen zum Umweltverträglichkeitsbericht, welcher unter www.sachplanmilitaer.ch abrufbar ist, sei dem VBS eine Fristverlängerung bis zum 31. August 2008 beantragt worden, verlautet abschliessend: «Dieses Gesuch wurde durch die Vertreter des VBS gutgeheissen.»
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