| Lawinenniedergänge in Grindelwald und am Brienzersee
Oberhalb des Skigebiets Grindelwald-First hat sich am späteren Samstagvormittag eine Lawine am «Chlosen» gelöst. Sie überführte die Skipiste First-Schreckfeld und den Schlittelweg an zwei Stellen. Verschüttet wurde niemand. Durch einen weiteren Lawinenniedergang wurde in der Nacht auf Samstag die rechtsufrige Brienzerseestrasse bei Oberried vorübergehend unterbrochen.
pd/bns. Der Lawinenniedergang in Grindelwald ereignete sich laut einer Medienmitteilung am Samstag 22. März 2008 um zirka 11.30 Uhr: «Obwohl auf Grund von Augenzeugen davon ausgegangen werden konnte, dass sich niemand unter den Schneemassen befand, wurde eine Suche eingeleitet.» Dafür wurden nach Angaben der Jungfraubahnen auch zwei Helikopter der Rettungsflugwacht und drei Lawinensuchhundeteams aufgeboten: «Insgesamt befanden sich 25 Personen vor Ort.» Die Suche habe um 13 Uhr abgeschlossen werden können. Das Skigebiet Grindelwald-First sei am Morgen früh mit Helikoptern und den automatischen Sprenganlagen gesichert worden, so auch der entsprechende Hang. Deshalb seien die Pisten und Wege erst um 9.30 Uhr geöffnet worden.
Eine andere Lawine war laut weiteren Medienberichten bereits in der Nacht auf Samstag am rechten Brienzerseeufer niedergegangen, wo die Hirscherenlawine die Strasse zwischen Oberried und Ebligen verschüttete. Dabei sollen die Schneemassen die speziell für Lawinenniedergänge konstruierte asphaltierte Holzbrücke angehoben haben. Die Hauptstrasse sei bis Samstagvormittag vorübergehend unterbrochen gewesen.
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