| Schilthornbahn mit gutem Jahresergebnis 2007 Die Schilthornbahn AG hat im Jahr 2007 eine Ertragssteigerung um 1,6 Prozent verzeichnet: Der Gesamtertrag hat im Vergleich zum bisherigen Rekordjahr 2006 um 372 704 auf 23 681 616 Franken zugenommen.
Der Verkehrsertrag der Luftseilbahn, der Standseilbahn Mürren–Allmendhubel und der Sportanlagen hat laut einer Medienmitteilung im Vergleich zum Ausnahmejahr 2006 (Betriebseinstellung der Bergbahn Lauterbrunnen–Mürren vom 3. April bis 16. Dezember) nur um 463 578 Franken (–2,7 Prozent) abgenommen. Die Gastronomie- und Kioskbetriebe steigerten den Jahresumsatz um 825 720 Franken (+15 Prozent) auf 6 333 519 Franken. Der Immobilien- und Finanzertrag erhöhte sich um 10 562 (1,8 Prozent) auf 586 895 Franken. Die Personal- und Sachaufwendungen nahmen um 1,1 Prozent auf 17 899 561 Franken zu. Die nichtaktivierten Bau- und Erneuerungskosten sanken um 477 997 Franken (–34,4 Prozent) auf 910 637 Franken.
Die Abschreibungen wurden, bedingt unter anderem durch die Inbetriebnahme der Sesselbahn Riggli–Birg, um 686 122 Franken auf 3 718 659 Franken (+22,6 Prozent) erhöht. Der Jahresgewinn beträgt 1 152 759 (Vorjahr 1 190 557) Franken
Die Beförderungsstatistik 2007
Auf allen Transportanlagen der Schilthornbahn AG wurden 2007 3 996 114 Personen befördert. Im Vergleich zum Ausnahmejahr 2006 wurden 4,5 Prozent weniger Gäste transportiert. Bei der Luftseilbahn Stechelberg–Gimmelwald–Mürren–Birg–Schilthorn belaufe sich der Frequenzrückgang im Vergleich zum Ausnahmejahr 2006 (Betriebsschliessung Bergbahn Lauterbrunnen–Mürren von April bis Dezember) auf 6,6 Prozent. Der Rückgang betrage auf den Sektionen I und II (Stechelberg–Gimmelwald–Mürren) 16,3 Prozent (–258 215 Sektionsfahrten): «Auf den Sektionen III und IV (Mürren–Birg–Schilthorn) haben die Frequenzen um 12,6 Prozent zugenommen (+100 343 Sektionsfahrten). Die Standseilbahn Mürren–Allmendhubel, nicht zuletzt wegen der dürftigen Schneelage, erfuhr im Winter Minderfrequenzen in der Höhe von 17 Prozent, transportierte aber im Sommer 23,9 Prozent mehr als im Vorjahr. Das Frequenzergebnis der Luftseilbahn ist, wenn man vom Ausnahmejahr 2006 absieht, das bisher beste Ergebnis.»
Wintersaison 2007/2008
Bis anhin (Stand 2. März 2008) verlief nach Angaben der Schilthornbahn AG die Wintersaison sehr erfreulich, sei es doch gar gelungen, die guten Frequenzzahlen des Vorwinters zu übertreffen. Insgesamt seien 2 269 873 Personen (+ 36,8 Prozent) transportiert worden. «Höchstgelegenes Skigebiet im Berner Oberland», laute der Winterslogan der Schilthornbahn AG, wird in der Medienmitteilung erinnert. Das Wintersportgebiet Mürren–Schilthorn liege zwischen 1 650 und knapp 3 000 Meter über Meer: «Selbst bei frühlingshaften Temperaturen kann dank der Höhenlage auch weiterhin mit einem erfolgreichen Verlauf des Wintergeschäftes gerechnet werden.»
Aussichten für den Sommer
Für die Sommersaison herrsche ein erfreulicher Buchungsstand im Gruppenbereich, verlautet im weiteren: «Die Vorreservationen aus der Schweiz und aus Asien sind deutlich höher als im Vorjahr. Das Schilthorn ist beliebt als Ausflugsort für Gruppen (Mittag und Abend) und für Individualreisende aus der ganzen Welt. Die Schilthornbahn AG hat einen Gästeanteil aus der Schweiz von rund 35 Prozent. Die einzigartige 360-Grad-Rundsicht auf über 200 Berggipfel und die ‹Beste Sicht auf Eiger, Mönch und Jungfrau!› überzeugen die internationale Kundschaft immer wieder aufs neue.» Generalversammlung 2008. Am 20. Juni 2008 findet die jährliche Generalversammlung der Schilthornbahn AG im Sportzentrum in Mürren statt. Der Generalversammlung steht einschliesslich Vortrag vom Vorjahr von 68 112. Franken ein Bilanzgewinn von 1 220 871 Franken zur Verfügung. Der Verwaltungsrat beantragt die Ausrichtung einer Dividende von 36 Franken brutto je Namenaktie von nominal 300 Franken (1 080 000 Franken), Zuweisung an die allgemeine Reserve (70 000 Franken) und Vortrag auf neue Rechnung (70 871 Franken). Auch in diesem Jahr erwartet die Aktionäre in der Generalversammlungswoche ein attraktives und spezielles Angebot im Drehrestaurant Piz Gloria.
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