Skicross-Woche im Berner Oberland
Der Weltcup-Tross im Skicross macht vom 4. bis 9. März 2008 Halt in Grindelwald (4. bis 6. März) und in Meiringen-Hasliberg (7. bis 9. März). Gefahren wird im Cupsystem – Mann gegen Mann und Frau gegen Frau.
pd/bns. Angemeldet sind laut einer Medienmitteilung rund 100 der weltbesten Skicrosser aus Kanada, Tschechien, Finnland, Frankreich, Deutschland, Grossbritannien, Irland, Italien, Japan, Liechtenstein, Norwegen, Russland, Slowenien, Spanien, Schweden und der Schweiz. Besonders vielversprechend sei die Aussicht, dass Skicross bereits im Jahr 2010 in Vancouver olympische Disziplin sein werde. Noch habe vorerst das Team der Skination Österreich gefehlt, weil noch nicht klar sei, welche alpine Athleten am Skicross-Weltcup in Grindelwald und in Meiringen-Hasliberg im Hinblick auf die olympischen Spiele im Jahr 2010 teilnähmen.
Meiringen-Hasliberg und Grindelwald spannen nach Angaben der Veranstalter für die gesamte Skicross-Woche in der Organisation erstmals zusammen. Ab dem Jahr 2008 sollen innerhalb einer Woche jährlich zwei Skicross-Weltcuprennen in Grindelwald und Meiringen-Hasliberg stattfinden.
Wie beim Boardercross starten beim Skicross vier Fahrer gemeinsam auf einem Parcours, der mit Hindernissen, Wellen, Sprüngen, Steilwandkurven und schnellen Richtungswechseln gespickt ist. Die Streckenlänge beträgt zirka 1000 Meter, die Höhendifferenz 200 Meter und die Laufzeit rund eine Minute. Im Skicross gilt das Cupsystem: Die beiden Schnellsten qualifizieren sich für die nächste Runde. Die zwei anderen scheiden aus.
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