Public Relations / Marketing |
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Erfolgreiche Thuner Stadtmarketingprojekte So viele Projekte wie nie zuvor hat das Stadtmarketing Thun im vergangenen Jahr umgesetzt, darunter die Willkommenabende für Rekruten, die Künstlerbörse in der Innenstadt und die Neat-Kampagne im Wallis. Nachdem das Stadtmarketing nun wesentlich mehr Ressourcen erhalten hat, ist 2008 das Jahr der Neuorganisation.
sth/bns. Das Jahr 2007 war laut einer Medienmitteilung für das Stadtmarketing Thun nicht nur das bisher erfolgreichste, sondern auch das zweitletzte in der bisherigen Struktur – nämlich als Trägerverein von fünf Organisationen unter der Federführung der Stadt, unterstützt von sechs Projektgruppen aus Wirtschaft und Kultur: «Mit dem im vergangenen Herbst durch das Stadtparlament bewilligten Jahresbudget von 365 000 Franken, der Überführung des bisherigen Wirtschaftsamtes in die Abteilung Stadtmarketing und der Anstellung des Marketingfachmanns und Betriebsökonomen Philippe Haeberli als dessen Leiter sind nun die personellen und finanziellen Ressourcen wesentlich verstärkt worden.»
Wie Geschäftsführer Manfred Fasnacht und Philippe Haeberli laut der Medienmitteilung an der Mitgliederversammlung des Vereins Stadtmarketing ausführten, soll das detaillierte Pflichtenheft der neuen Abteilung Stadtmarketing ab Mitte Jahr feststehen und dann umgesetzt werden. In der zweiten Jahreshälfte werde die Abteilung weitere Aufgaben des Trägervereins übernehmen: «Manfred Fasnachts 50-Prozent-Mandat, das auf fünf Jahre befristet war, wird spätestens Ende 2008 auslaufen. Als Auftragnehmer für Einzelprojekte wird er dem Stadtmarketing bei Bedarf weiterhin zur Verfügung stehen. In welcher Form der Trägerverein weiter bestehen wird, ist noch Gegenstand laufender Verhandlungen.»
Umgesetzte Projekte und erreichte Ziele
In keinem der fünf Jahre seit dem Start Anfang 2003 habe das Stadtmarketing so viele Projekte umsetzen können wie im Jahr 2007. Manfred Fasnacht zog laut der Medienmitteilung eine positive Bilanz.:
Welcome-Abende für Rekruten: Über 3000 Rekruten konnten im Jahr 2007 an den zum dritten Mal durchgeführten Willkommenabenden die Vorzüge der Stadt kennen lernen. Möglich wurde dieses schweizweit einzigartige Angebot, das langfristig Früchte tragen soll, dank der Ruag als Sponsor sowie dank der guten Zusammenarbeit zwischen dem Waffenplatz, den Stadthostessen und Astrid Wyss, der Stadtmarketing-Projektleiterin im Bereich Business- und Kongresstourismus.
Künstlerbörse in der Innenstadt: Um dem breiten Publikum während der seit Jahren im Schadausaal stattfindenden Schweizerischen Künstlerbörse die Vielfalt der Kleinkunst näher zu bringen, hat Alexandra Jaeggi als Projektleiterin Kultur und Events erstmals ein «Kleinkunst Special» auf dem Waisenhausplatz durchgeführt. Die Gastkantone Baselland und Basel-Stadt boten den Hunderten von Gästen ein sehr attraktives Programm. Der Anlass wird auch dieses Jahr durchgeführt, diesmal mit dem Gastkanton Aargau.
«Bsuech in Thun»: Dank umfassenden Kommunikationsmassnahmen konnte das Stadtmarketing gemeinsam mit vielen Helfern erreichen, dass eine Rekordzahl von 729 000 Zuschauern am 31. Juli «Bsuech in» des Schweizer Fernsehens mitverfolgte. Auch der Rathausplatz war bei der Präsentation von möglichst vielen historischen Uniformen – dies war die Wettbewerbsaufgabe xy – bis auf den letzten Platz besetzt.
Wirtschaftspark Schoren: Als Musterbeispiel für die künftige Funktionsweise des Stadtmarketings wurde die Promotion des geplanten Wirtschaftsparks Schoren initiiert. Verwaltungsseitig federführend ist das Amt für Stadtliegenschaften, das eng mit dem Planungsamt zusammenarbeitet. Gesucht werden Firmen, welche Lebensqualitätsprodukte und -dienstleistungen gemäss der Positionierung der Stadt Thun herstellen oder verkaufen.
Neat-Kampagne im Wallis: Rund 3000 Shopping-Tickets für die Zugsfahrt aus dem Wallis nach Thun und zurück konnte das Stadtmarketing nach Eröffnung des Lötschberg-Basistunnels im vergangenen Jahr verkaufen. Seit dem 9. Dezember 2007 kaufen deutlich mehr Walliser in Thun ein als bisher. Dazu beigetragen haben ein Zeltauftritt der Thuner in Visp – mit Stadtpräsident Hans-Ueli von Allmen und Snowboard-Olympiasiegerin Tanja Frieden – sowie eine Spezialausgabe des Thuner Magazins, welches in alle Oberwalliser Haushalte verteilt wurde.
Die Mitgliederversammlung habe von weiteren erreichten Zielen Kenntnis genommen, verlautet im weiteren: «Der Auftritt mit dem Wellen-Design-Logo konnte definitiv eingeführt werden. ‹Thun! Das Magazin›, das in Thun und Regionsgemeinden an alle Adressen verteilt wird, findet gute Akzeptanz und warf einen kleinen Gewinn ab. Immer mehr Zugriffe verzeichnet die Internet-Plattform www.thun.ch , die in der Verantwortung des Stadtmarketings liegt. Sie wird, auch dank zusätzlicher Ressourcen, laufend ausgebaut. Unter anderem sind über 300 neue Bilder in einer Datenbank abrufbar. Ab 29. März wird www.thun.ch in einer wiederum optimierten Struktur online geschaltet.»
Technik verzögert Einführung der «Thuncard» «Noch nicht eingeführt werden konnte die geplante ‹Thuncard›, eine Bonuskarte für Thuner Geschäfte, die diverse Zusatzfunktionen bieten soll und in dieser Form eine Schweizer Premiere wäre», heisst es in der Medienmitteilung: «Die notwendige Technologie von diversen Partnern steht noch nicht in gewünschter Form zur Verfügung; das Projekt wird weiterverfolgt.»
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