Zu rasch aufgestiegen: Tauchunfall im Thunersee
Eine zu rasch aus 30 Meter Tiefe aufgestiegene 52jährige Taucherin ist am Sonntagnachmittag mit einem Helikopter von der Beatenbucht am Thunersee in die Druckkammer des Universitätsspitals Genf geflogen worden. Die Frau zeigte nach Angaben der Rettungsflugwacht Symptome eines Barotraumas.
pd/bns. Die einheimische Wassersportlerin hatte laut einem Medienbulletin der Rettungsflugwacht am Tauchgang des örtlichen Tauchtreffs teilgenommen: «Als sie sich in einer Wassertiefe von 30 Meter plötzlich unwohl fühlte, entschloss sich die erfahrene Taucherin zu einem raschen Aufstieg zum Boot, welches sie zuvor auf den See hinaus gebracht hatte. Noch während der Fahrt ans Ufer erhielt die 52jährige vom Sauerstoff, den der Veranstalter für solche Fälle jeweils mitführt. Die Rettungskräfte wurden noch vom See aus per Handy alarmiert.»
Durch die Mitarbeiter der Ambulanz des Rettungsdienstes Thun – unterstützt vom Notarzt des angerückten Rettungshelikopters der Rettungsflugwachtbasis Wilderswil – wurde laut der Medienmitteilung die Patientin medizinisch erstversorgt und transportbereit gemacht: «Mit Symptomen eines Barotraumas flog sie die Rettungsflugwacht in stabilem Zustand zur Druckkammer des Universitätsspitals Genf.»
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