| Positive Reaktionen auf den Bypass Thun Nord
Eine Grobauswertung der Mitwirkungseingaben zum Bypass Thun Nord zeigt: Die geplante neue Aarequerung im Norden der Agglomeration Thun kommt bei den Mitwirkenden gut an. In den meisten Stellungnahmen wird begrüsst, dass die Wirkung des Bypasses durch Begleitmassnahmen unterstützt wird.
kkb/bns. Im September 2008 seien der Bypass Thun Nord und seine Begleitprojekte in Thun, Steffisburg und Heimberg zu öffentlichen Mitwirkung vorgelegt worden, wird in einer Medienmitteilung erinnert: «Die Mitwirkenden waren mit umfangreichen Informationen konfrontiert: Denn der Bypass und seine Begleitprojekte sind komplexe Vorhaben mit Abhängigkeiten, die nicht immer auf den ersten Blick ersichtlich sind. Ausserdem galt es, den Bypass nicht nur an den heutigen Problemen zu messen, sondern sich die Entwicklung der Region Thun in den nächsten 15 Jahren und Verkehrssituation im Jahr 2025 vor Augen zu führen.»
Um so erfreulicher sei die Beteiligung am Mitwirkungsverfahren, heisst es in der Medienmitteilung: 153 ausgefüllte Fragebogen zum Strassenprojekt Bypass seien beim Oberingenieurkreis I des kantonalen Tiefbauamts eingetroffen: «Zu den Thuner Begleitprojekten wurde 93 Fragebogen ausgefüllt, zu den Steffisburger Projekten 87 und zur Gebietserschliessung Heimberg Süd 82. Zudem haben diverse Organisationen ihre Eingabe in Briefform eingereicht. Die detaillierte Auswertung der zahlreichen Bemerkungen und die Entscheide über deren Behandlung werden einige Zeit in Anspruch nehmen. Die Projektleitung rechnet damit, dass der Mitwirkungsbericht im Frühling 2009 vorliegen wird.»
Ein erster grober Überblick zeigt laut der Medienmitteilung, dass der Bypass Thun Nord und die direkt dazu gehörenden Projektelemente auf breite Zustimmung stiessen: «In der Stadt Thun treffen sowohl die Massnahmen zur Entlastung der Innenstadt vom Durchgangsverkehr – mit kurzen Einbahnstrecken auf der Allmend- und der Sinnebrücke – als auch die Umgestaltung der Allmendstrasse grundsätzlich auf eine hohe Akzeptanz.»
In Steffisburg zeige sich, dass der Erhalt der Grünräume Glättimüli und Glockental einem wichtigen Anliegen entspreche, verlautet im weiteren: «Die Umzonung und bauliche Nutzung des Gebietes zwischen Bernstrasse und der geplanten, parallelen Verbindung zur Stockhornstrasse wird kritisch beurteilt. Viele Mitwirkende bekunden Mühe mit der Parallelstrasse. Tempo 30 auf der Schwäbisstrasse und die Anpassungen an der Stockhornstrasse hätten sowohl zustimmende als auch ablehnende Reaktionen ausgelöst: «Der Oberingenieurkreis I und die Gemeinde Steffisburg werden nun mit den Betroffenen Unsicherheiten klären und gemeinsam Lösungen zu finden.» In Heimberg sei die Gebietserschliessung Heimberg-Süd umstritten, insbesondere im Quartier Obere Au, aus welchem rund 70 Prozent der eingereichten Heimberger Fragebogen stammten.
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