Parolen der Grünen Freien Liste Interlaken-Oberhasli
Die Grüne Freie Liste Interlaken-Oberhasli empfiehlt den Stimmberechtigen die Ja-Parole zu Betäubungsmittelgesetz und Hanfinitiative und die Nein-Parole zum Verbandsbeschwerderecht.
pd/bns. Die Rechte von Naturschutz und Umwelt müssen gewahrt bleiben, dafür steht die Grüne Freie Liste (GFL) aktiv und mit Überzeugung ein, das Nein zur Vorlage gegen das Verbandsbeschwerderecht ist damit logische Folge. Ebenfalls eine Nein-Parole fasst die GFL bei der Frage der Unverjährbarkeit von pornografischen Straftaten, weil die Forderung rechtsstaatliche Grundsätze verletzt.
Schwer tut sich die GFL mit der AHV-Initiative. Wohl tönt die Forderung schön und solidarisch und gerne würde sich die GFL dafür einsetzen, dass allen – auch Arbeitnehmern mit tieferen Einkommen – das flexible Rentenalter offensteht. Doch die Forderung wird sich nicht finanzieren lassen. Die GFL erteilt deshalb Stimmfreigabe.
Zu allen Vorlagen auf Ebene Gemeinde und Kanton empfiehlt die GFL ein Ja. Die GFL zeigt sich zudem sehr erfreut über die Anpassungen in der Gestaltung des Flückmättelis in Interlaken. Kommission und Fachleute nahmen die Vorschläge der GFL positiv auf und optimieren die Gestaltung nun in erfreulicher Art und Weise.
Die GFL fasste zudem folgende Resolution zum Marktplatz Interlaken: Kultur, Gemeinschaft und Feste sollen weiterhin Platz finden. Der Marktplatz wurde von der Bevölkerung von Interlaken für Bevölkerung und Gäste von Interlaken finanziert, nun werden kulturelle Anlässe aber zunehmend verdrängt und verunmöglicht. So konnte im Jahr 2008 das attraktive und bereits sehr beliebte Fest der GFL «Küchen der Welt» wegen restriktiver Auflagen nicht stattfinden. Die GFL lässt nicht locker. Sie wird sich weiterhin dafür engagieren, dass der Marktplatz der Bevölkerung, der Kultur und der Gemeinschaft zur Verfügung steht – und dazu gehören eben unbedingt auch die vielfältigen Feste, für die sich der Marktplatz perfekt eignet und für die er unter anderem auch gedacht ist.
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