| Kandergrund: Walter Imobersteg neuer Gemeinderat Der Nachfolger der austretenden Kandergrunder Gemeinderätin Dori Schmid heisst Walter Imobersteg. Der Voranschlag für das Jahr 2009 sieht einen Aufwandüberschuss von 527 300 Franken vor, die Steueranlage bleibt bei 1,7 Einheiten.
An der Gemeindeversammlung Kandergrund vom 14. November 2008 wurde Walter Imobersteg-Ryter, Guldeli, neu in den Gemeinderat gewählt. Er ersetzt die Mitholzer Gemeinderätin Dori Schmid, die das Ressort Soziales betreut hat.
Gemeindeschreiber Martin Trachsel, Kandergrund
Die definitive Ressortzuteilung wird der Gemeinderat anfangs Jahr vornehmen. Die beiden freiwerdenden Sitze in der Schulkommission konnten mit Karin Ryter-Büchler, Innerkandergrund, und Ruedi Ogi-Hirschi, Bifigen, besetzt werden. Budget 2009
Der Voranschlag für das Jahr 2009 sieht Einnahmen in der Höhe von 1 820 400 Franken und Ausgaben von 2 347 700 Franken vor. Der daraus resultierende Ausgabenüberschuss von 527 300 Franken kann dem in den letzten Jahren gebildeten Eigenkapital belastet werden. Dieses sinkt damit auf einen Stand von rund 700 000 Franken. Die Steueranlage bleibt bei 1,7 Einheiten, man geht in der Finanzplanung davon aus, dass die Rechnungsergebnisse der nächsten Jahre wieder ausgeglichen oder sogar positiv sein werden. Unverändert bleiben die Gebühren im Abwasserbereich. Die Kehrichtgrundgebühr für Haushalte, Gewerbe und Ferienwohnungen muss um je 20 Franken erhöht werden.
Investitionen
Für die Sanierung des Dachs des Schulhauses Kandergrund hat die Gemeindeversammlung einen Kredit von 80 000 Franken genehmigt. Ebenfalls gutgeheissen wurden die Kredite für die Belagsarbeiten an der Bunderbachstrasse von 60 000 Franken und für die Sanierung der Brücke underem Büel in der Höhe von 45 000 Franken.
Neufassung Kurtaxenreglement
Nach der Auflösung des Verkehrsvereins Kandergrund-Blausee-Mitholz im Sommer 2008 hat der Gemeinderat beschlossen, die Aufgaben des Vereins mindestens im bisherigen Rahmen durch die Gemeinde ausführen zu lassen. Damit die Kurtaxen überhaupt in Rechnung gestellt werden können, musste eine Änderung des Kurtaxenreglements vorgenommen werden. Neu obliegt es der Gemeindeverwaltung, die Kurtaxen zu erheben. Die Bandbreite der Kurtaxen wird vom alten Reglement übernommen, eine Erhöhung ist nicht vorgesehen.
Gefahrenkarte
Als rein formelles Geschäft konnte die Überführung der Gefahrenkarte in die Ortsplaung gutgeheissen werden. Mit dieser Überführung erfolgt auch eine Ergänzung des Baureglements, die den Umgang von Bauvorhaben in Gefahrengebieten regelt. Für die Praxis ergeben sich keine Änderungen, da die Gefahrenzonen bereits seit der Fertigstellung der Gefahrenkarten im Jahr 2004 im Baubewilligungsverfahren berücksichtigt und beachtet werden.
Jungbürger
Nach dem offiziellen Teil der Gemeindeversammlung konnte der Gemeinderat die Jungbürger des Jahrgangs 1990 begrüssen und sie im Kreis der Wahlberechtigten herzlich willkommen heissen. Erfreulicherweise waren 12 der 16 Jungbürger der Einladung gefolgt und Gemeinderätin Dori Schmid überreichte den jungen Leuten den Bürgerbrief mit der Ermunterung, von den erworbenen Bürgerrechten rege und mutig Gebrauch zu machen.
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