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Dienstag 11. November 2008
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Uferweg Bahnhof bis Kohleweiher in Thun: Neue Planung

Ein altes touristisches Anliegen erhält in Thun neuen Schwung: Der Uferweg vom Bahnhof Richtung Schadaupark. Das überarbeitete Projekt für einen ersten Abschnitt bis zum Kohleweiher sieht einen Fussweg entlang des Kiesverlade-Bahnhofes der Balmholz AG vor.

sth/bns. Zurzeit führt laut einer Medienmitteilung das Tiefbauamt unter der Leitung von Stadtingenieur Rolf Maurer Gespräche mit den Grundeigentümern BLS, SBB und Privaten sowie mit den Mietern Balmholz AG und Furrer Bootsbau. Der Zeitplan sehe vor, das Bauprojekt Anfang 2009 öffentlich aufzulegen. Falls keine Einsprachen das Projekt verzögerten und Gemeinderat und Stadtrat dem Baukredit zustimmt, wird die Realisierung ab Sommer 2009 bis etwa Frühling 2010 erfolgen. Das Detailprojekt soll der Öffentlichkeit vor der Auflage des Baugesuches vorgestellt werden. Der weiterführende Uferwegabschnitt bis zum Schadaupark und von dort bis zum Lachengraben soll zu einem späteren Zeitpunkt projektiert werden.

«Lücken im Fusswegnetz schliessen» sei eines der Legislaturziele des Gemeinderates der Stadt Thun, die bis Ende 2010 erreicht sein sollen, heisst es in der Medienmitteilung. Eine wesentliche Lücke sei touristischer Art – die fehlende Fusswegverbindung vom Bahnhof Thun dem Schiffahrtskanal entlang Richtung Schadaupark und Thunersee: «Nachdem die Stimmberechtigten im Mai 2000 einen Realisierungskredit von 1,99 Millionen Franken abgelehnt hatten, liegt nun ein redimensioniertes Projekt vor, und zwar für den Abschnitt Bahnhof bis Kohleweiher. Geplant ist ein 1,8 bis 2,0 Meter breiter Weg, der teils auf festem Grund, teils auf einem Steg entlang dem Ufer verläuft. Die Baukosten sind auf 1,43 Millionen Franken veranschlagt.» Die Wegführung sei gegenüber früher nicht verändert, der Ausbaustandard jedoch reduziert worden: «Zudem wird auf die Rekonstruktion des früheren Bahnhofgebäudes Thun-Scherzligen verzichtet, nachdem dieses Ende November letzten Jahres an seinem zwischenzeitlichen Standort im Fischermätteli in Bern niedergebrannt ist.»
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