| Arbeitslosenquote im Kanton Bern stabil geblieben Die Zahl der bernischen Arbeitslosen ist im September 2008 saisonal bedingt um 122 auf 8397 (Schweiz +1941 auf 95 980) leicht gestiegen. Die Jugendarbeitslosigkeit ging deutlich zurück. Die Arbeitslosenquote blieb unverändert auf 1,6 Prozent (Schweiz ebenfalls unverändert 2,4 Prozent). Die Zahl der Stellensuchenden stieg um 156 auf 13 240.
pd/bns. Sowohl bei der Altersgruppe der 15- bis 24jährigen als auch bei den Zahlen für Lehrlinge sowie Schulabgänger und Studenten konnte im Kanton Bern ein Rückgang der Arbeitslosigkeit festgestellt werden. (15- bis 24jährige –78 auf 1708, Lehrlinge –82 auf 434, Schüler und Studenten –12 auf 306). Bei der Altersgruppe der 25- bis 49jährigen stieg die Zahl auf 4790 (+175) und bei den über 50jährigen auf 1899 (+25).
Der Bereich Immobilien, Vermietung, Informatik mit dem Personalverleih (+142 auf 1155 Personen) sowie das Gastgewerbe (+106 auf 959 Personen), verzeichneten saisonal bedingt Zunahmen. Die Zunahmen erfolgten vorwiegend in den Amtsbezirken des Berner Oberlandes und haben ihren Grund in der zu Ende gehenden Sommersaison. Hingegen sank die Arbeitslosigkeit in den Bereichen Handel (–55 auf 1249 Personen), elektrische Geräte, Feinmechanik, Uhren, Optik (–35 auf 292) und beim Unterrichtswesen (–29 auf 343 Personen).
Bei den Männern stieg die Zahl der gemeldeten Arbeitslosen um 100 (+2,4 Prozent) auf 4199, bei den Frauen stieg sie um 22 (+0,5 Prozent) auf 4198. Mit 5430 Personen waren 80 Schweizer weniger arbeitslos als im Vormonat. Bei den Ausländern stieg die Zahl um 202 auf 2967.
In 17 von 26 Amtsbezirken sank die Zahl der Arbeitslosen. Die höchste Quote verzeichnete der Amtsbezirk Biel mit 2,8 Prozent. Am niedrigsten war die Quote im Amtsbezirk Signau mit 0,5 Prozent. Tabelle Arbeitslosigkeit nach Amtsbezirken (September 2008 / PDF, 20 KB).
Von den 13 240 Stellensuchenden (+156 oder +1,2 Prozent) gingen 2773 (–48) einer bezahlten Arbeit im Sinne eines Zwischenverdienstes nach. 839 Personen (+12) nahmen an einem Beschäftigungsprogramm teil und 251 (+52) aller Stellensuchenden absolvierten eine Weiterbildung bzw. Umschulung, die länger als einen Monat dauerte. Gemessen am Total der Stellensuchenden waren 20,9 Prozent (Vormonat 21,6) in einem Zwischenverdienst. 6,3 Prozent (Vormonat 6,3) absolvierten ein Beschäftigungsprogramm und 1,9 Prozent (Vormonat 1,5) eine Weiterbildung.
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