Award für den Lötschberg-Basistunnel
Der Bauherrschaft des Lötschberg-Basistunnels, der BLS Alptransit AG, ist gestern Dienstag in Wien der Brunel-Preis überreicht worden. Verliehen wurde der Preis «für die ausgezeichnete architektonische Gestaltung der sichtbaren Teile der neuen Bahnstrecke».
pd/bns. Der Brunel-Award ist laut einer Medienmitteilung ein internationaler Preis, «der gestalterisch hervorragende Werke im Bereich Eisenbahn auszeichnet». Ins Leben gerufen sei er vor zehn Jahren von der Watford Group, der internationalen Organisation der Bahnarchitekten und Bahndesigner.
Die architektonische Gestaltung der sichtbaren Teile der neuen Lötschberg-Basisstrecke habe die internationale unabhängige Jury überzeugt, verlautet im weiteren: «Sie verlieh der BLS Alptransit AG in der Kategorie ‹Technische Infrastrukturbauten und Umwelt› den ersten Preis. Für Peter Teuscher, Vorsitzender der Geschäftsleitung der BLS Alptransit AG, ist der Brunel-Award nach der termin- und kostengerechten Fertigstellung des Lötschberg-Basistunnels und dem guten Betriebsstart die Krönung der Leistungen aller Projektbeteiligten.»
Die sichtbaren Teile des Lötschberg-Basistunnels umfassen laut der Medienmitteilung «die beiden Portallandschaften in Frutigen und Raron sowie die Rhonebrücken». Die architektonische Gestaltung der Bauwerke nehme die Dynamik der schnellen Züge auf: «Die äussere Form der Portale bringt die europäische Bedeutung der Strecke sowie die Leistungen des Gemeinwesens, der Bahnen, der Ingenieure und der Bauunternehmungen angemessen und selbstbewusst zum Ausdruck. Auch der Nachhaltigkeit der Bauwerke wurde Rechnung getragen: Die offenen Strecken wurden mit grösster Rücksicht auf Landschaft und Siedlungen angelegt und ermöglichten umfangreiche Renaturierungen.»
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