Frutigen: Schulhaus Linter zum Verkauf ausschreiben
Nach der Schliessung durch den Kanton soll das Schulhaus Linter in Frutigen zum Verkauf ausgeschrieben werden. – Mehrere Strassen im inneren Gebiet werden mit Leitplanken sicherer gemacht. – Der Kauf einer neuen Viehwaage wird gutgeheissen.
pd/bns. Nachdem der Kanton Bern mangels ausreichender Schülerzahlen den Schulbetrieb an Linter per 31. Juli 2008 eingestellt hat und zudem bauliche Massnahmen am Gebäude anstehen, hat der Gemeinderat dem Ressort Hochbau und Raumplanung grünes Licht zur Aufnahme von Verkaufsverhandlungen erteilt.
Aus den Verhandlungen des Gemeinderates von Frutigen
Über konkrete Angebote entscheidet er später. Vor einer Ausschreibung sollen noch Abklärungen im Zusammenhang mit dem öffentlichen Schutzraum sowie Gespräche mit Vertretern der Anwohner stattfinden.
Sicherheit mit Leitschranken verbessern
Die Strassen nach Rinderwald, Ladholz und Linter sollen durch die Montage von Leitschranken sicherer gemacht werden. Der Gemeinderat hat für die Entschärfung der gefährlichsten Stellen Verpflichtungskredite zur Investitionsrechnung 2008 von insgesamt 230 000 Franken bewilligt. Das Ressort Tiefbau, Verkehr und Wasserbau wurde mit den weiteren Arbeiten beauftragt: Offerten einholen, Arbeitsvergabe, Ausführung überwachen, etc.
Neue Viehwaage auf dem Marktplatz
Die Viehwaage auf dem Marktplatz ist veraltet und Ersatzteile sind nicht mehr erhältlich. Jährlich werden auf dem Frutiger Marktplatz über 6000 Tiere gewogen. Der Gemeinderat hat der Neuanschaffung einer vollelektronischen Waage im Jahr 2009 zugestimmt und hiefür einen Kredit von 20 000 Franken bewilligt. Die Lobag beteiligt sich mit 50 Prozent an diesen Kosten.
Budget 2009: Verzicht auf «Streichrunde»
Gestützt auf die Ressorteingaben und der geplanten Steuersenkung (von 1,99 auf 1,85 Einheiten) muss beim Voranschlag 2009 mit einem Aufwandüberschuss von 400 000 Franken gerechnet werden. Obwohl einige Positionen nochmals überprüft werden sollen, will der Gemeinderat von einer nochmaligen generellen Streichrunde absehen. Über die Vorlage zuhanden der Gemeindeversammlung vom 8. Dezember 2008 wird später konkret beschlossen. – Grösseres Kopfzerbrechen veranlasste dem Gemeinderat hingegen das Investitionsprogramm 2009 - 2013. Um die jährlich zu verkraftenden Nettoinvestitionstranchen einhalten zu können, mussten die Prioritäten zahlreicher Projekte neu überprüft werden.
Im weiteren hat der Gemeinderat ...
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entschieden, das Projekt «Hochwasserschutz Kander» an die Subventionsbehörden zur Prüfung einzureichen, damit dieses in die Planung aufgenommen wird. Die Realisierung musste hingegen auf «später» verschoben werden; |
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vom Angebot der Tropenhaus Frutigen AG Gebrauch gemacht und das Interesse zur Zeichnung von zusätzlich 20 Aktien im Nennwert von 100 Franken zum Preis von je 1200 Franken angemeldet; |
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an die ÖQV-Vernetzungsplanung für die Jahre 2009 bis 2013 einen jährlichen Beitrag von 1000 Franken gutgeheissen; |
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für das Konto «Spesen der Kommissionen» einen Nachkredit von 1000 Franken bewilligt. |
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