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Berner Oberland News – 13. Jahrgang
Montag 22. September 2008
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Ringgenberg: Petition für die Projektierung einer Mehrzweckturnhalle

Die Musikgesellschaft und der Turnverein Ringgenberg-Goldswil sowie eine Privatperson verlangen in einer Petition, dass in den Voranschlag 2009 für den Neubau einer Mehrzweckturnhalle ein Projektierungskredit von 40 000 Franken aufgenommen wird.

Die Petenten begründen ihre Eingabe unter anderem mit einer enormen Überlastung der bestehenden Turnhalle, weiter ansteigenden Schülerzahlen, ungenügender Infrastruktur für traditionelle und dorfübergreifende Anlässe. Der Neubau einer Mehzweckturnhalle sei «eine wichtige und notwendige Zukunftssicherung für die Erfüllung der Vorgaben für die schulischen Turnlektionen und für die Durchführung von Sport- und Kulturanlässen in der Gemeinde», wird unter anderem ausgeführt.
Gemeindeschreiber Peter Riesen, Ringgenberg
Der Gemeinderat beschloss, das Anliegen an die Finanzkommission weiterzuleiten. Der Gemeinderat steht hinter dem Anliegen der Petenten. Erlaubt sei allerdings bereits heute die Bemerkung/Einschränkung, dass es wohl lediglich um den Bau und Betrieb einer reinen, zweckdienlichen Mehrzweckturnhalle gehen kann, ohne rein wünschbare aber kaum finanzierbare zusätzliche Elemente, ganz nach dem Motto «Zurück zum Allernotwendigsten», wie sich ein «Insider» der Eingabe ausdrückte. Im Rahmen des Vorprojektes werden nicht nur die Investitionskosten zu errechnen sein. Vielmehr wird es auch gelten, die wiederkehrenden Folgekosten der gewünschten Halle seriös aufzuzeigen – und letztlich auch hiezu Ja zu sagen, allenfalls auch mit eher unliebsamen Konsequenzen.

Uferweg Ringgenberg–Niederried: Ein weiterer Zaun wird Tatsache
Wie bereits über die Medien mitgeteilt, wird am neuen Uferweg, der Verbindung zwischen Niederried und Ringgenberg, der Privatbesitz nicht von allen Wegbenützern respektiert. Dies hat zur Folge, dass zwei weitere Privatgrundstücke abgezäunt werden (müssen); die Gemeinde beziehungsweise die Steuerzahler haben sich an den Zaunkosten massgeblich zu beteiligen. Es sei einmal mehr darauf hingewiesen, dass Hunde an der Leine zu führen sind und ein allgemeines Fahrverbot besteht. Dies schliesst auch Velofahrer und Biker ein.

Schutzmassnahmen Räbhalta
Die Vorstudie über die sich aufdrängenden Schutzmassnahmen für die Häuser unterhalb der Felswand an der Räbhalta liegt nun vor. Die Studie hat gezeigt, dass die Felswand und das Gelände bis zu den Häusern beziehungsweise dem Heggiwaldgraben bei der heute bestehenden Situation der roten Gefahrenzone zugewiesen werden muss. Schutzvorkehren sind somit unumgänglich. Die betroffenen Grundeigentümer werden anfangs November im Detail über die sich aufdrängenden Schutzmassnahmen informiert.

Landerwerb zum Schutze der Quellen Gunten
Im Bereich der Quellen Gunten wird eine Schutzzone zu errichten sein. Dies hat zur Folge, dass eine Scheune und ein wesentlicher Teil des Umlandes nur noch mit sehr restrikiven Einschränkungen landwirtschaftlich genutzt werden können. Die Eigentümerin des betroffenen Grundstückes ist in verdankenswerter Weise bereit, das ganze Grundstück der Gemeinde zu verkaufen. Zusammen mit dem Abbruch der Scheune – eine Sanierung nach den Vorschriften des Gewässer- beziehungsweise Wasserwirtschaftsamtes lohnt sich bei weitem nicht – handelt es sich um einen Investitionsbedarf der Gemeinde von gesamthaft gut 100 000 Franken. Das erforderliche Investitionskreditbegehren wird der nächsten Gemeindeversammlung unterbreitet.

Beschaffungen/Arbeitsvergebungen
Das Absaugen der Schlammsammler in den Gemeindestrassen und Wegen wird der Schmutz Söhne AG Thun übertragen. – Der Baudienst der Gemeinde verfügte bis dahin nicht über eigenes Schlauchmaterial für Wasserleitungsprovisorien. Das Überbrücken von Leitungsstücken, namentlich bei Lecks, ist jedoch in den letzten Monaten sprunghaft angestiegen. Es wurde deshalb beschlossen, eigenes Schlauchmaterial anzuschaffen.

Beizli und Kiosk im Naturstrandbad Burgseeli werden zur Pacht ausgeschrieben
Da die bisherige Pächterin des Restaurations- und Kioskbetriebes im Naturstrandbad Burgseeli ihren Vertrag per Ende Saison 2008 gekündigt hat, musste der Saisonbetrieb auf Mai 2009 neu zur Pacht ausgeschrieben werden. Interessenten können sich noch bis Ende Oktober schriftlich beim Verkehrsverein Ringgenberg-Goldswil-Niederried um die Pacht bewerben.
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