Strassenbauprogramm: Umfahrung von Wilderswil mit im Vordergrund
Der Kanton Bern will in den nächsten vier Jahren insgesamt rund 420 Millionen Franken für den Ausbau und Unterhalt der Kantonsstrassen ausgeben. Im Oberland stehen im Strassenbauprogramm 2009 bis 2012 die bereits im Bau befindliche Nordumfahrung von Saanen, die Sanierung Lee-Laubegg im Simmental sowie die geplante Umfahrung von Wilderswil im Vordergrund.
pd/bns. Zudem sollen im Oberland laut einer Medienmitteilung verschiedene Brücken und Tunnels saniert werden. Zu den wichtigsten Strassenbauvorhaben in den Agglomerationen zähle namentlich der Bypass Thun-Nord. Einen Schwerpunkt setzt laut der Medienmitteilung das neue Strassenbauprogramm, das der Regierungsrat dem Kantonsparlament zur Kenntnis vorlege, bei der Werterhaltung. Dafür wolle der Kanton mit rund 43 Millionen Franken fast doppelt so viel investieren wie heute. Allerdings reiche dieser Betrag noch nicht aus, um den Werterhalt des Kantonsstrassennetzes langfristig zu sichern: «Deshalb will der Kanton in den nächsten fünf bis acht Jahren die dafür vorgesehenen Mittel weiter erhöhen.»
Der Regierungsrat lege dem Grossen Rat alle zwei Jahre ein Vierjahresprogramm mit den geplanten Strassenbauvorhaben zur Kenntnisnahme vor, verlautet im weiteren. Das Strassenbauprogramm 2009 bis 2012 sei das zweitletzte Strassenbauprogramm. Voraussichtlich im Jahr 2012 werde es durch den Strassennetzplan abgelöst: «Mit diesem neuen Instrument soll die Strassenplanung mit langfristigerer Optik und in besserer Koordination mit der Siedlungsentwicklung angegangen werden.»
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