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Neuer Velo- und Gehweg bei Wimmis zurückgestellt

Weil die Gemeinde Wimmis eine stärkere Kostenbeteiligung abgelehnt hat, werden entlang der Kantonsstrasse zwischen Steinigand und Wimmis vorläufig weder ein neuer Velo- und Gehweg noch eine Pförtneranlage am Dorfeingang gebaut.

pd/bns. «Auf Wunsch der Gemeinde und der betroffenen Grundeigentümerin, der Burgergemeinde Wimmis, sollten die Fertigstellungsarbeiten für den Leitungsgraben der Fernwärme dazu genutzt werden, die Kantonsstrasse zwischen Steinigand und dem Dorfeingang Wimmis zugunsten der Fussgänger und Velofahrer angemessen zu verbreitern», wird in einer Medienmitteilung erinnert. Zudem sollte der motorisierte Verkehr mit einer bepflanzten Mittelinsel, einem sogenannten Pförtner, vor der Einfahrt ins Dorf verlangsamt werden: «Das Projekt wurde sehr kurzfristig initialisiert und war darum weder im kantonalen Finanzplan noch im kantonalen Strassenbauprogramm enthalten.»

Dennoch habe der Kanton Hand für eine rasche Realisierung geboten: «Die Gemeinde hätte sich dazu aber erheblich stärker an den Kosten beteiligen müssen als bei einem ordentlichen Projektablauf. Deshalb setzten sich Gemeinde und Kanton für einen kostengünstigen, abgetrennten Velo- und Gehweg ein. Diese Lösung wurde von der Grundeigentümerin kategorisch abgelehnt. Darauf sah der Kanton vor, vorerst nur eine Verbreiterung der Strasse zur Erhöhung der Sicherheit der Velofahrer zu realisieren. Der Gemeinderat lehnte nun kurz vor Baubeginn die Kostenbeteiligung an diesem Vorschlag wegen der zu hohen Kosten ab. Damit lassen sich die Strassenverbreiterung und der Pförtner nicht wie geplant dieses und nächstes Jahr realisieren. Das Projekt wird nun ins kantonale Strassenbauprogramm aufgenommen werden müssen. Dies wird frühestens im Jahr 2011 der Fall sein. Wann mit dem Bau dann tatsächlich begonnen werden kann, wird von den dannzumal zur Verfügung stehenden finanziellen Mitteln und Prioritäten des Kantons abhängen.»

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