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Dienstag 10. April 2007
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Saisonal bedingt etwas mehr Arbeitslose im Berner Oberland

Die Zahl der Arbeitslosen im Kanton Bern ist im März 2007 um 765 auf 11 582 Personen gesunken (Schweiz –8480 auf 117 915 Personen). Die Arbeitslosenquote ging im Kanton Bern damit von 2,4 auf 2,2 Prozent zurück (Schweiz von 3,2 auf 3,0 Prozent). Mit Ausnahme des Berner Oberlandes profitierten alle Branchen und Regionen vom Rückgang. Die Zahl der Stellensuchenden sank um 725 auf 17 802 Personen.

aid/bns. In 20 von 26 Amtsbezirken sank laut einer Medienmitteilung die Zahl der Arbeitslosen. Die höchste Quote – siehe auch Tabelle Arbeitslosigkeit nach Amtsbezirken im März 2007 (PDF, 12 kB) – verzeichneten die Amtsbezirke Bern, Biel und Interlaken mit je 3,0 Prozent. Am niedrigsten war die Quote im Amtsbezirk Signau mit 1,0 Prozent.

Die Zahl der jugendlichen Arbeitlosen sank um 239 auf 2064. Bei allen Altersgruppen ging die Arbeitslosigkeit im Kanton Bern zurück, am stärksten bei der Altersgruppe von 25 bis 49 Jahren (–455 auf 6890 Personen). Auch die Zahl der arbeitslos gemeldeten Lehrlinge (–59 auf 353) sowie Schüler und Studenten (–30 auf 270) sank. Wegen der guten Wirtschaftslage konnten alle Branchen vom Rückgang profitieren. Einzig im Berner Oberland stieg saisonal bedingt die Zahl der Arbeitslosen leicht an. Bei den Männern ging die Zahl der gemeldeten Arbeitslosen um 492 (–7,4 Prozent) auf 6154 zurück, bei den Frauen sank sie um 273 (–4,8 Prozent) auf 5428. Mit 7540 Personen waren 600 Schweizer weniger arbeitslos als im Vormonat. Bei den Ausländern sank die Zahl um 165 auf 4042 Personen.

Von den 17 802 Stellensuchenden (–725 oder –3,9 Prozent) gingen 3431 (+15) einer bezahlten Arbeit im Sinne eines Zwischenverdienstes nach. 1113 Personen (–2) nahmen an einem Beschäftigungsprogramm teil und 406 (+7) der Stellensuchenden absolvierten eine Weiterbildung beziehungsweise Umschulung, die länger als einen Monat dauerte. Gemessen am Total der Stellensuchenden waren 19,3 (Vormonat 18,4) Prozent in einem Zwischenverdienst. 6,3 (6,0) Prozent absolvierten ein Beschäftigungsprogramm und 2,3 (2,2) Prozent eine Weiterbildung.
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