sth/bns. Das Wirtschaftsamt der Stadt Thun bietet laut einer Medienmitteilung zusammen mit der Innenstadt-Genossenschaft Thun (IGT) die Vermittlung von leeren Ladenlokalen in der Thuner Innenstadt an: «Ladenlokalbesitzer und Mietinteressenten können sich beim Wirtschaftsamt melden und ihre Daten sowie Vorstellungen hinterlassen.» Danach bekämen sie entsprechende Angebote zugestellt. Nach einer Pilotphase, die im August 2006 begann, sei das Angebot nun definitiv eingeführt worden.
Mit der Wiederbesetzung von leeren Ladenlokalen, sogenannten schwarzen Löchern, soll die Thuner Altstadt wieder belebt werden, verlautet im weiteren. Dies sei ein grosses Anliegen des Stadtmarketings Thun: «Auf dessen Anregung hin haben das Wirtschaftsamt und die Geschäftsleute der City-Organisation IGT gehandelt; sie bringen nun Transparenz in Angebot und Nachfrage.» Der Prozess sei – zunächst in einer Pilotphase – erfolgreich angelaufen, erste positive Reaktionen sind eingegangen: «Leider hält sich hartnäckig die Aussage, dass die Lage in der Hauptgasse wegen der niedrigeren Passantenfrequenz nicht optimal sei für eine erfolgreiche Geschäftstätigkeit.» Aber einige Ladeninhaber in der Hauptgasse bestätigten gegenüber dem Wirtschaftsamt, dass «zehn Personen, die in den Laden kommen und etwas kaufen, mehr wert sind als 100, die nur vorbeigehen». In der Hauptgasse gebe es einige Verkaufslokale, die dies eindrücklich bewiesen. Zudem habe dieser Standort gegenüber der Hauptgeschäftsstrasse Bälliz einen klaren Vorteil: Die Mietpreise seien deutlich günstiger.
Der Thuner Gemeinderat hat laut der Medienmitteilung in den vergangenen Monaten diverse weitere Massnahmen zur Attraktivierung der Innenstadt und im Sinne des Stadtmarketings in die Wege geleitet, beispielsweise ...
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die neue Beleuchtung des Rathausplatzes und der angrenzenden Gebäude. |
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die Daueraktion gegen Sprayereien. |
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die Beratung von Liegenschaftsbesitzern beim Umbau und der Renovation von Gebäuden. |
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die Auflösung der Drogenszene auf dem Mühleplatz (Aktion Marathon) |
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die Erweiterung des Grossmärts in die Altstadt. |
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die Rückverlegung der Schaustellerwoche in die Altstadt. |
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erste Schritte zur Anpassung der baurechtlichen Grundordnung. um den Wohnanteil zu erhöhen, «Rotlichtbetriebe» zu verhindern und anderes mehr. |
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die Beteiligung am «Altstadt-Stamm» von Altstadtbewohnern. |
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die versuchweise Einführung eines Ordnungsdienstes zur Lärmreduktion an Wochenenden – die Aktion wird von Mai bis Ende August 2007 nochmals durchgeführt. |
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