Das Tyrolienne-Erlebnis – ein 350 Meter langes Seilbahnabenteuer über die Gletscherschlucht. (Bilder Dora Schmid-Zürcher)
ds. Im Rahmen von zwei Schnuppertagen konnten sich Medienleute davon überzeugen dass der Vorstand des Vereins «Eigerness» noch viele Ideen hat. Im Moment wird am Winterprogramm gearbeitet und da sollen nicht nur die Sparte Aktivitäten sondern auch Kulinarik und Wellness einfliessen.
In diesem Jahr ist erstmals auch für den Sommer ein «Eigerness»-Wochenprogramm kreiert und schon rege von Feriengästen in Grindelwald gebucht worden. So findet am Montag eine «Bergbauern-Wanderung anno 1900» statt, am Dienstag das Programm «Aletschgletscher zum Anfassen», am Mittwoch eine leichte Wanderung mit Einblick ins Älplerleben, am Donnerstag «Nordic Walking zu Kraftorten» und am Freitag eine historische Wanderung zuerst zum Wetterhornaufzug und dann zur Glecksteinhütte, statt. Die Anlässe werden bereits mit mindestens zwei Teilnehmern durchgeführt, obschon diese Veranstaltungen erst bei sechs Teilnehmern kostendeckend sind. Die Packages werden auch über die Hoteliers angeboten. Das bereits im letzten Winter erstmals realisierte Konzept «Eigerness» – siehe auch Grindelwald: Lancierung der Marke «Eigerness» vom Samstag 27. Januar 2007 – wurde für den Milestone 2007 als hervorragendes Projekt nominiert.
Gletscherlandschaft aus der Vogelperspektive.
Die Marke «Eigerness» war kreiert worden, um den Gästen die Einmaligkeit und Besonderheiten von Grindelwald schneller und einfacher näher zu bringen und um mit den Angeboten eine Gästebindung zu erwirken. Die Angebote sind in vier Sparten Kulinarik, Kultur und Tradition, Aktivitäten und Wellness unterteilt. In der Interessengemeinschaft «Eigerness» sind zurzeit 43 Betriebe aus den Sparten Hotellerie, Tourismus, Gewerbe und Landwirtschaft. Der Verein «Eigerness» wurde am 1. November 2006 gegründet und definiert sich aus der unentgeltlichen Zusammenstellung von Angeboten, Produkten und Programmen welche von den einzelnen Anbietern typisch für Grindelwald sind. Teilnehmende Betriebe sind mit den entsprechenden Labels gekennzeichnet und Kontakte und Einzelheiten zu den Betrieben sind auch im Internet unter www.eigerness.ch abrufbar. Der Begriff Eigerness setzt sich aus Eiger – Grindelwald liegt am Fusse des Berges – und aus (Well)ness zusammen, was für Wohlfühlen steht.
Die Sommer-Rodelbahn auf der Pfingstegg.
Zu den zahlreichen «Eigerness»-Partnern gehört die Pfingsteggbahn. Durchschnittlich fahren im Sommer rund 100 000 Besucher auf die Pfingstegg, jedoch konnten letztes Jahr dank dem Naturereignis «Eigerabbruch» 112 000 Besucher gezählt werden. Als Besonderheit strich der Betriebsleiter Christian Zenger das romantische Candlelight-Dinner in der Gondel heraus. Auf der 725 Meter langen Rodelbahn werden jährlich ungefähr 70 000 Fahrten gezählt. Aus der Sparte Kulinarik wäre zum Beispiel die Burehof-Glace zu nennen, die von Christian und Evi Inäbnit aus frischer Milch und feinem Rahm hergestellt wird. Die Glace enthält keine künstlichen Aromen, Bindemittel und Farbstoffe, dafür aber nur 20 Prozent Luft im Gegensatz zur Industrieglace die 50 Prozent Luft enthält. Bis zu 400 Glace-Rezepte hat Familie Inäbnit, gemacht werden zurzeit über 70 Sorten und sie beliefert unter dem geschützten Label «Burehofglace» ihre Erzeugnisse in die ganze Region bis und mit Interlaken. Zu vielen weiteren Angeboten gehören Helikopterflüge, ein Mittagessen im Berghaus Alpiglen, wo man eine der traditionellen Käseschnitte aus fünf verschiedenen Käsesorten aussuchen kann, eine Übernachtung im Berghaus, die Tyrolienne über die Gletscherschlucht unterhalb des Berghauses «Marmorbruch» oder der Besuch einer Alpkäserei,
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