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Stand der Arbeiten Honegg und Fallboden

Mit einem Helikopter vom russischen Typ Kamov KA32/A12 sind dieser Tage mehrere Masten für die neue Sechsersesselbahn Honegg ins Gebiet der Kleinen Scheidegg geflogen worden. Die Arbeiten für die kuppelbare Sesselbahn schreiten gut voran.

Baustelle der neuen Sechsersesselbahn Honegg. (Bild Dora Schmid-Zürcher)

pd/bns. Das bei 79 Flugbewegungen in einer Gesamtflugzeit von 6 Stunden und 30 Minuten transportierte Gewicht wird von den Jungfraubahnen mit insgesamt 194 Tonnen angegeben, wovon 75 Tonnen für die Bergstation (Antrieb) Der alte Skilift ist laut einer Medienmitteilung bereits vollständig zurückgebaut. Als nächste Schritte sollen auf Ende August die Arbeiten für das Garagegebäude bei der Talstation Arvengarten beendet werden, in der ersten Woche September werde der Kommandoraum bei der Bergstation Honegg fertig: «Die alte Skipistenbrücke ist abgebrochen, der neue Pistenübergang montiert.» Die Erdarbeiten in diesem Bereich sollen noch fünf bis sechs Tage in Anspruch nehmen. Die Abnahme durch das Bundesamt für Verkehr (BAV) sei auf Mitte November geplant: «Die Eröffnung der Sesselbahn mit Witterungsschutzhauben ist auf 1. Dezember festgelegt worden, die offizielle Einweihung erfolgt am 7. Dezember.» Die neue Bahn soll eine Länge von 1780 Meter haben und die Fahrzeit werde bei sechseinhalb Minuten liegen.

Sowohl beim Speichersee Fallboden im Raum zwischen Kleine Scheidegg und Eigergletscher und der Beschneiungsanlage Kleine Scheidegg sind nach Angaben des Bahnunternehmens die Arbeiten ebenfalls weit fortgeschritten: «So sind die Betonarbeiten für die Pumpstation Fallboden beendet, auch das Leitungsnetz Honegg sowie Salzegg–Arvengarten steht.» Fast fertiggestellt sei auch das Leitungsnetz Arvengarten-Brandegg/Mettlengraben. Noch erstellt werden müsse der Leitungsgraben Fallboden–Salzegg. Am Montag 20. August, hätten die Arbeiter mit der Abdichtung des Sees begonnen, verlautet im weiteren: «Die erste Befüllung mit Wasser ist für den 28. September vorgesehen.» Damit soll der See Anfang November mit rund 40 000 Kubikmeter Wasser oder zu 60 Prozent gefüllt sein: «Mit der Beschneiungsanlage wollen die Jungfraubahnen in ihrem Gebiet eine möglichst grosse Schneesicherheit erreichen.» Mit der projektierten Beschneiungsanlage – siehe auch Kleine Scheidegg: Baubeginn für Beschneiungsanlage vom Sonntag 29. April 2007 – sollen je eine Piste bei Arven, Honegg, Wixi, Fallboden und Salzegg maschinell beschneit werden. Dadurch werde die beschneibare Pistenfläche von heute 19 Prozent bis im Jahr 2009 auf über 50 Prozent erhöht. «Gewählt wurde ein Hochdrucksystem (Lanzen), welches gegenüber den Niederdruckanlagen vor allem im Betrieb deutlich effizienter und kostengünstiger ist», verlautete dazu. Die Anlage sei so konzipiert, dass die Pisten bei günstigen Temperaturen innerhalb von 80 Stunden eingeschneit werden könnten. Angeschafft würden 110 Hochdruck-Lanzen. Das Speichervolumen des Sees werde 72 000 Kubikmeter betragen. – Die Kosten für die neue Sechsersesselbahn Honegg und den Speichersee Fallboden werden von den Jungfraubahnen mit je rund zehn Millionen Franken angegeben.

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