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Eine wundervolle Mischung
von Ferien und Mykologie! |
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Ferienwohnung
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| Junge Bergsteiger säuberten den Aletschgletscher |
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| Bei herrlichem Spätsommerwetter ist die Jugendorganisation des SAC Grindelwald am Freitag zu einem dreitägigen «Gletscherputz» aufgebrochen. |
Bereit für den Gletscherputz: Die jungen Mitglieder der Sektion Grindelwald wurden am Wochenende auf dem Aletschgletscher betreut von Laura Bomio (Koordinatorin), Godi und Gaby Just, Walter Egger, Hansueli Klossner, Dres Kaufmann, Werner Schilt, Beni Wenger und Werner Hofer (hintere Reihe von rechts). (Bild Bruno Petroni)
38 Jugendliche der Sektion Grindelwald des Schweizerischen Alpenclubs (SAC) setzen am Wochenende ein Zeichen zur Erhaltung der Natur: Bei dem «Gletscherputz» besuchte am Freitag etwa die Hälfte der Grindelwalder Kinder das Jungfaujoch zum allerersten Mal in ihrem Leben. Im Rahmen des 100-Jahre-Jubiläums der SAC-Sektion Grindelwald hatte der Leiter für Kinderbergsteigen, Godi Just, im letzten Winter den Vorschlag gemacht, die Jugendorganisation (JO) könnte doch im Sommer eine solche Gletscherreinigung vornehmen. Und so bekamen die Jugendlichen am Freitag schulfrei und fuhren aufs 3454 Meter hohe Jungfraujoch. Am Mittag ging die Wanderung in Achter- und später Viererseilschaften los in Richtung Konkordiahütte.
Bruno Petroni, Journalist, Matten bei Interlaken / petroni@gmx.ch
Dort verbrachten sie zwei Nächte. «Von der Jungfrau-Stafette her hatte es auf halbem Weg zur Hütte noch ein Depot mit Abfall, das wir auch grad räumten. Und dann lag halt vor allem im Bereich unter der Konkordiahütte einiges an Dosen, Gaskartuschen und anderem ‹Gischter› herum», sagte Godi Just, der damit im Grindelwalder Dialekt «Ghüder» oder Abfall meinte. Dieser Bereich wurde von der Jugendorganisation am Samstag von Abfall befreit. Über den ganzen Gletscher
Am Sonntag lief der aufgestellte «Putztrupp» in Richtung Mäjerelensee. Auch Sektionspräsident Walter Egger liess es sich nicht nehmen, an dieser erstmaligen Reinigungs-Gletschertour teilzunehmen: «In zwei Jahren wird die JO halb so alt wie die Sektion selber, nämlich 50jährig. Ein Grund zum Feiern. Und mit dem Gletscherputz tun wir das auf äusserst sinnvolle Art.»
Gratis-Kehrrichtentsorgung
Die Gemeinden Grindelwald und Fiesch haben sich bereit erklärt, die Kehrrichtentsorgung gratis zu übernehmen. «Wir haben über 500 Kilogramm davon eingesammelt», berichtete Bergführer Beni Wenger.
Die JO des SAC Grindelwald
Gegründet wurde die Jugendorganisation des SAC Grindelwald vor 48 Jahren. Damals waren 13 Mitglieder eingeschrieben. Heute sind über 110 Jugendliche in die Gruppen Kinderbergsteigen, JO I und JO II eingeteilt. Kinder ab zehn Jahren können unter Aufsicht von Bergführern bereits einfache Bergtouren unternehmen und werden in der Kletterei ausgebildet. In der JO II ab 14 Jahren geht es dann bereits auf ausgedehnte Gletschertouren. Auch Eisklettern im Wasserfall steht auf dem Programm. Der Leiter des Kinderbergsteigens, Bergführer Godi Just demissioniert auf Ende Jahr hin. Ein Nachfolger wird zurzeit gesucht. Die Kinder erleben in der JO aber auch Trendsportarten wie Canyoning.
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