Der 60jährige Triebwagen der Wengernalpbahn mit Fest-Aufschrift. (Bild zvg)
pd/bns. Inzwischen hat der Triebwagen laut einer Medienmitteilung rund 673 200 Kilometer zurückgelegt. Damit hätte er fast 17 Mal die Welt umrunden können. Indem er eine Höhendifferenz von zirka 81 260 Kilometer überwunden hat, absolvierte er ein Fünftel der Strecke zum Mond. Nachdem der Triebwagen BCFeh 4/4 101 auf der Strecke Lauterbrunnen–Kleine Scheidegg eingesetzt wurde, trafen die Triebwagen 102 und 103 im Dezember 1947 und im Januar 1948 ein. Die neuen Triebwagen legten die Strecke Lauterbrunnen–Kleine Scheidegg in 38 Minuten zurück, also 26 Minuten schneller, als dies bis dahin der Fall gewesen war.
Besonders erwähnenswert sei die Rekuperations- und Nutzbremse zur teilweisen Rückgewinnung von rund 40 Prozent des für die Bergfahrt benötigten Stroms, heisst es in der Medienmitteilung: «Die Triebwagen waren so beliebt, dass es im Winter oft schwer gewesen ist, die Reisenden auf die alten Lokomotivenzüge zu lenken.»
Insgesamt kaufte die WAB nach Angaben der Bahn 18 Triebwagen der gleichen Bauweise. Heute seien noch 16 Wagen im Einsatz: «Nummer 103 wurde verschrottet, Nummer 105 ereilte nach dem Hochwasser 2005 das gleiche Schicksal. Während der erste Triebwagen 321 234 Franken kostete, beliefen sich die Kosten bei den letzten Triebwagen auf jeweils 674 175 Franken, also mehr als doppelt so viel.»
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