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| «Energy-on-Ice»-Tag auf dem Bödeli |
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Im Eissportzentrum Matten hat der SCUI hat am Freitagabend die ZSC Lions zu einem Freundschaftsspiel empfangen. Zuvor waren die Zürcher Gäste zu einem Ausflug auf das Jungfraujoch eingeladen.
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Freundschaftliches Treffen auf dem zurzeit milden Jungfraujoch auf 3500 Meter über Meer: Von links die SCUI-Vertreter Maria Cimirro (verantwortlich für das Marketing) und Reto Grogg (TK-Chef), sowie Chefcoach Harold Kreis und TK-Chef Peter Iten vom ZSC Lions. Im Hintergrund das Observatorium der Sphinx. (Bild Bruno Petroni)
Das Nationalliga-A-Fanionteam des fünfmaligen Schweizermeisters ZSC Lions gastierte gestern beim vierten «Energy on Ice» beim Schlittschuhclub Unterseen-Interlaken (SCUI). Auf Einladung der Jungfraubahnen führten SCUI-TK-Chef Reto Grogg und Marketingchefin Maria Simirro die 25 Profispieler und ihre Begleiterinnen aufs Jungfraujoch. Nach einer Besichtigung des Eispalastes und der Aussichtsterrasse der Sphinx bei strahlendem Sonnenschein wurden die Zürcher Gäste von Top of Europe-Wirt Urs Zumbrunn bei einem gesponserten Mittagessen kulinarisch verwöhnt.
Bruno Petroni, Journalist, Matten bei Interlaken / petroni@gmx.ch
ZSC-Stammgoalie Ari Sulander brachte gleich seine ganze Familie mit Hund mit: «Ich war vor acht Jahren schon mal da oben. Einfach herrlich.» Allerdings war es mit verhältismässig warmen minus sechs Grad Kälte für echte Finnen da oben schon fast ein bisschen zu warm. Auch der kanadisch-deutsche Chefcoach Harold Kreis kam aus dem Schwärmen kaum mehr heraus. Trotzdem verlor er die Professionalität nicht und liess sich von SCUI-Präsident Beni Knecht mit dem Helikopter vom Jungfraujoch ins Tal fliegen, um für die Vorbereitungen des abendlichen Freundschaftsspieles genügend Zeit zu haben.
SCUI als Motivationsspritze
Zum momentanen achten Zwischenrang in der laufenden Schweizermeisterschaft meinte ZSC-Sportchef Peter Iten: «In dieser Saison werden von Verletzungspech geplagt. Gerade vorgestern verletzte sich unser Stürmer Alexey Krutov am Rücken. Wir wurden bisher meistens unter unserem Wert geschlagen.» Iten gab sich aber überzeugt, «dass dieses Freundschaftsspiel gegen den SCUI unseren Spielern gut tut und sie ein wenig aus ihrer Feiertagslethargie herausholt, so dass wir in den nächsten Tagen frisch und motiviert in die zweite Saisonhälfte steigen können.»
Nach Brawand folgt Grogg
Die ZSC Lions waren nach dem EV Zug, dem SC Langnau und dem HC Fribourg-Gottéron der vierte Gastclub aus der Nationalliga-A, der sich vom SCUI in der Altjahrswoche zu «Energy on Ice» einladen liessen. Und erstmals hiess der Delegationsleiter nicht mehr SCUI-Sekretär Fred Brawand: «Nach drei Ausflügen aufs Joch ist die Reihe nun an den Jüngeren. Unser TK-Chef Reto Grogg ist da der richtige Mann.» Dieser genoss das Treffen mit den Zürchern, gab sich aber wenig zuversichtlich und dafür um so realistischer für das abendliche Spiel gegen den Goliath aus der Nationalliga A: «Die haben viele starke Ausländer. Das wird sehr schwer für unsere Spieler.» Er sollte Recht behalten, denn im abendlichen «Energy-on-Ice»-Spiel unterlag der SCUI den ZSC Lions mit 6:11 Toren.
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