| Am Anfang der Gemeindeversammlung vom Mittwoch 5. Dezember 2007 blickte Gemeindepräsidentin Katrin Nägeli auf ihr erstes Amtsjahr zurück. Am Mitarbeiter-Workshop und der Gemeinderatsklausur wurden die Ziele der Gemeinde Hasliberg für die nächsten Jahre definiert und sollen nun mit entsprechenden Massnahmen umgesetzt werden.
Voranschlag 2008 genehmigt
Die 90 Stimmberechtigten genehmigten den Voranschlag 2008, der bei einem Aufwand von 6,11 Millionen Franken mit einem Ertragsüberschuss von 4470 Franken rechnet. Gemeindepräsidentin Katrin Nägeli und Finanzverwalterin Monika Wehren betonten, dass das praktisch ausgeglichene Budget nur mit massiven Kürzungen in verschiedenen Bereichen erreicht werden konnte.
Gemeindeschreiber Menk Blatter, Hasliberg Der Gemeinderat wolle aber nach zwei negativen Rechnungsabschlüssen den Finanzhaushalt wieder ins Gleichgewicht bringen. Ein Mitglied der Kulturkommission beklagte sich zwar über die in deren Bereich vorgenommene Budgetkürzung. Der Voranschlag 2008, der auf einer Steueranlage von 1,99 Einheiten beruht, wurde trotzdem deutlich angenommen.
Lehrerhaus Reuti
Die Gemeindeversammlung gab dem Gemeinderat grünes Licht zum Verkauf des Lehrerhauses in Reuti. Das Zweifamilienhaus wurde im Jahr 1968 erstellt, in einer Zeit, als die Lehrerschaft noch Wohnsitzpflicht in der Gemeinde hatte und die Gemeinde den Lehrkräften Wohnraum zur Verfügung stellen mussten. Für die Erfüllung der Gemeindeaufgaben wird die zurzeit vermietete Liegenschaft nicht mehr benötigt. Im weiteren wurde festgestellt, dass nach einer umfassenden Sanierung das Haus nicht mehr kostendeckend vermietet werden könnte. Deshalb beantragte der Gemeinderat der Versammlung, ihm die Kompetenz zum Verkauf der Liegenschaft zu erteilen. Der Erwerber der Liegenschaft wird die Auflage erhalten, dass 50 Prozent der Wohnfläche während 20 Jahren von Personen bewohnt werden muss, welche ihren Steuerwohnsitz in der Gemeinde Hasliberg aufweisen. Ein Stimmberechtiger gab zu bedenken, dass man Grundeigentum nicht ohne Not verkaufen sollte. Die Versammlung folgte aber dem Antrag des Gemeinderates. Damit kann der Gemeinderat mit Kaufinteressierten Verhandlungen aufnehmen und das Geschäft zum Abschluss bringen.
Überbauung Juttenbühl
Für die Erschliessung der Überbauung Juttenbühl genehmigte die Versammlung einen Bruttokredit von 191 000 Franken. An die Erschliessungskosten werden sich auch die betroffenen Grundeigentümer mit rund 80 000 Franken zu beteiligen haben. Mit dieser Erschliessung erhält das Gebiet Juttenbühl, das sich in den vergangenen Jahren stark entwickelt hat, auch eine bessere Strassenbeleuchtung. In einem späteren Zeitpunkt sollte auch ein Gehweg entstehen. Der Antrag eines Grundeigentümers, auf den Gehweg zu verzichten, fand bei den Stimmberechtigen keine Mehrheit.
Verschiedenes
Im weiteren hob die Gemeindeversammlung das Reglement über Gemeindebeiträge an Schulgelder öffentlicher und privater Schulen ersatzlos auf. – Gemeindepräsidentin Katrin Nägeli ehrte im Anschluss an die Versammlung zahlreiche junge Leute, die im laufenden Jahr eine Berufslehre, die Matura oder eine berufliche Weiterbildung erfolgreich abgeschlossen haben.
Impressionen von der Gemeindeversammlung und das Protokoll
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