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Ersatz der 150-Kilovolt-Schaltanlage in Innertkirchen

Auf dem Werkareal der Kraftwerke Oberhasli AG (KWO) in Innertkirchen verschwindet ein Teil der grossen Schaltanlagen: Anstelle der über 50jährigen 150-Kilovolt-Freiluftanlage baut die KWO eine neue Innenraum-Schaltanlage.

Die bestehende Freiluft-Schaltanlagen der KWO in Innertkirchen. (Bild zvg)

pd/bns. Dank verbesserter Technik soll die neue Anlage laut einer Medienmitteilung nur noch einen Bruchteil an Landfläche in Anspruch nehmen. Die 220-Kilovolt-Freiluftanlage in Innertkirchen bleibe unverändert. Die KWO beabsichtige, das Baugesuch noch im laufenden Jahr einzureichen: «Der Baubeginn ist auf Juni 2008 vorgesehen und bis Anfang 2011 soll das Projekt realisiert sein; Die Investitionskosten des Projekts betragen 27,6 Millionen Franken.» – Erbaut zwischen den Jahren 1930 und 1967 seien die 150- und 50-Kilovolt-Schaltanlagen am Ende ihrer Lebensdauer angelangt, verlautet im weiteren: «Die Freiluftanlagen mit den markanten Hochgerüsten sollen abgebrochen und mit einer neuen 150-Kilovolt-Schaltanlage ersetzt werden, die auf der SF6-Technik basiert.» Die Vorteile der neuen Anlage seien eine kurze Montagezeit, eine hohe Betriebssicherheit und ein geringerer Instandhaltungsaufwand. Möglich mache dies eine verbesserte Isolationstechnik: «Die hochspannungsführenden Teile (Stromleiter und Schaltelemente) werden von einem Metall-Behälter umschlossen und mit dem SF6-Gas isoliert. Das bisherige Isolationsmedium war Luft. Diese bewährte Isolationstechnik wird auch in den Schaltanlagen an der Handeck und beim unterirdischen Grimsel-Kraftwerk angewendet.» Damit reduziere sich der Platzbedarf der 150-Kilovolt-Schaltanlage von heute knapp 15 000 Quadratmeter auf ein Gebäude mit einer Grundfläche von 450 Quadratmeter: «Damit wird das Dorfbild von Innertkirchen aufgewertet; wie das freiwerdende Industrieland in Zukunft genutzt wird, ist noch nicht entschieden.»
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