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Freitag 21. Dezember 2007
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Jahresschlussrapport der ZSO Thun plus

Bereits zum dritten Mal sind Angehörige der Zivilschutzorganisation (ZSO) Thun plus zum alljährlichen Entlassungs- und Beförderungsrapport im Bärensaal in Thun-Dürrenast angetreten. Unter anderem ehrte Gemeinderat Peter Siegenthaler die Zivilschutzkommandantin Susanna Ernst für 40 Dienstjahre.

Der Vorsteher der Direktion Sicherheit der Stadt Thun, Gemeinderat Peter Siegenthaler (links) liess es sich nicht nehmen, Major Susanna Ernst (rechts) zu danken und zu gratulieren. (Bild zvg)

pd/bns. An die 250 Schutzdienstleistende, Behördenmitglieder, Angehörige der Partnerorganisationen des Bevölkerungsschutzes und Gäste der ZSO Thun plus folgten der Einladung von Major Susanna Ernst zum traditionellen Entlassungs- und Beförderungsrapport in den vorweihnächtlich geschmückten Bärensaal in Thun-Dürrenast.

Rückblick und Ausblick
Während das Organisationsteam unter der Leitung von Oberleutnant Roger Müller den Rückblick in einem originellen Kurzvideo darstellten, stellte Major Susanna Ernst das bevorstehende Jahr kurz, aber mit launigen Worten vor. Insbesondere erinnerte sie an die Dienstpflicht. Wer im Zivilschutz eingeteilt und ausgebildet ist, hat eine von Grad und Funktion abhängige Anzahl Diensttage zu leisten, Zivilschutzsoldaten bis zu neun, Unteroffiziere und Offiziere bis zu 23 Tagen.

Entlassungen und Beförderungen
Eine bemerkenswerte Anzahl Schutzdienstleistender konnten aus der Dienstpflicht entlassen werden. Sie hatten zwischen 30 und 90 Diensttage geleistet. Bemerkenswert deshalb, weil man bis vor vier Jahren nur zwei obligatorische WK-Tage leisten musste und die Austretenden etliche Tage freiwillig im Einsatz waren. Drei Austretende wurden besonders geehrt. Sie leisteten sogar über 100 Tage Dienst und konnten als Dankeschön eine legendäre Eimerspritze in Empfang nehmen. Demgegenüber konnten zwölf Schutzdienstleistende zu Offizieren ernannt werden.

40 Jahre und kein bisschen müde

Major Susanna Ernst kann auf stolze 40 Dienstjahre zurückblicken. Sie trat im Jahr 1967 in den Zivilschutz Thun ein. Während 20 Jahren leistete sie freiwillig in verschiednen Funktionen Dienst. So stand sie während etwa 20 Jahren den Zivilschutzausbildungszentren als nebenamtliche Instruktorin zur Verfügung. Seit 1987 arbeitet sie bei der Stadt im Zivilschutzamt und übernahm im Frühling 2005 das Kommando über die ZSO Thun. Das Organisationsteam würdigte in einer kurzen Dia- und Videoshow ihre Tätigkeit zugunsten des Zivilschutzes.

Grussbotschaften
Siegenthaler richtete seine Worte aber auch an alle anwesenden Schutzdienstleistenden und dankte für die gute Arbeit, die die ZSO Thun plus erbringt. Der Gastredner des Kantonalen Amtes für Bevölkerungsschutz, Sport und Militär, Fritz Marthaler, betonte, wie wichtig der Zivilschutz geworden sei. Er hielt fest, dass es jeden brauche und es eine erfreuliche Tatsache sei, dass der Zivilschutz in der Bevölkerung zunehmend Anerkennung gewinne. Kommandantin Ernst dankte abschliessend allen Angehörigen des Zivilschutzes und den Vertretern der Partnerorganisationen für die gute Zusammenarbeit. Den Vertretern von Vereinen und Heimen sowie den Behörden dankte sie für das der ZSO Thun plus entgegengebrachte Vertrauen. Anschliessend lud sie zum gemeinsamen Nachtessen, zubereitet von einer Zivilschutzversorgungsgruppe um Küchenchef Thomas Krebs.

Beförderungen bei der ZSO Thun plus. Zum Oberleutnant die Leutnants Thomas Philipona, Chef Lage, Martin Berger, Chef Lage, Thomas Santschi, Chef Lage, Simon Geissbühler, Chef ABC-Schutz, David Rosenberger, Chef ABS-Schutz und Michael Gassner, Chef Kulturgüterschutz. – Zum Leutnant die Korporale Patrick Kobel, Zugchef Unterstützung, Rolf Schneider, Zugchef Unterstützung, Christoph Walther, Zugchef Unterstützung und Christoph Flückiger, Zugchef Schutz und Betreuung. – Zum Feldweibel Korporal Yves Marti.
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