Das Kurhaus auf der Sonnenterrasse in Ringgenberg mit Aussicht auf Berge und Brienzersee

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Berner Oberland News – 12. Jahrgang
Mittwoch 7. Februar 2007
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Arbeitslosigkeit praktisch unverändert

Die Zahl der Arbeitslosen im Kanton Bern ist im Januar 2007 um sechs auf 13 038 (Schweiz +2477 auf 131 057) gesunken und damit praktisch gleich geblieben. Die Arbeitslosenquote blieb im Kanton Bern damit unverändert auf 2,5 Prozent (Schweiz unverändert 3,3 Prozent).

aid/bns. Auch die Zahl der jugendlichen Arbeitlosen im Kanton Bern änderte laut einer Medienmitteilung nur wenig (–9 auf 2476 Personen). Saisonal bedingt nahm das Arbeitsangebot im Gastgewerbe erneut zu und im Baugewerbe ab. Die Zahl der Stellensuchenden sank um 168 auf 19 212 Personen.

Bei der Altersgruppe der 25- bis 49jährigen stagnierte die Arbeitslosigkeit (+6 auf 7754 Personen), ebenso bei den Lehrlingen (+1 auf 443) sowie bei den Schülern und Studenten (–2 auf 325). Im Gastgewerbe ging die Zahl saisonal bedingt weiter zurück auf 1812 (–133). Dagegen stieg die Zahl im Baugewerbe erneut (+89 auf 1181 Personen). Auch die übrige Entwicklung war uneinheitlich. Bei den Männern stieg die Zahl der gemeldeten Arbeitslosen um 135 (+1,9 Prozent) auf 7105, bei den Frauen sank sie um 141 (–2,3 Prozent) auf 5933.

Mit 8656 Personen waren 39 Schweizer mehr arbeitslos als im Vormonat. Bei den Ausländern sank die Zahl um 45 auf 4382. In 13 von 26 Amtsbezirken stieg die Zahl der Arbeitslosen. Die höchste Quote verzeichnete der Amtsbezirk Moutier mit 3,4 Prozent gefolgt von Bern und Biel mit je 3,3 Prozent. Am niedrigsten war die Quote im Amtsbezirk Signau mit 1,3 Prozent. – Tabelle nach Amtsbezirken (PDF, 13 KB).

Von den 19 212 Stellensuchenden (–168 oder -0,9 Prozent) gingen 3478 Personen (–102) einer bezahlten Arbeit im Sinne eines Zwischenverdienstes nach. 1095 Personen (+42) nahmen an einem Beschäftigungsprogramm teil und 360 (+42) aller Stellensuchenden absolvierten eine Weiterbildung bzw. Umschulung, die länger als einen Monat dauerte. Gemessen am Total der Stellensuchenden waren 18,1 Prozent (Vormonat 18,5) in einem Zwischenverdienst. 5,7 Prozent (Vormonat 5,4) absolvierten ein Beschäftigungsprogramm und 1,9 Prozent (Vormonat 1,6) eine Weiterbildung.
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