pd/bns. Im Wintersport hätten sich die Jungfraubahnen im Jahr 2006 an einer praktisch unverändert guten Nachfrage erfreut, heisst es in dem von Verwaltungsratspräsident Thomas Bieger und vom Geschäftsleitungsvorsitzenden Walter Steuri unterzeichneten Aktionärsbrief. Insgesamt seien in der Jungfrauregion im vergangenen Jahr 1,174 Millionen Gasteintritte (–0,1 Prozent gegenüber dem Vorjahr) gezählt worden: «Das niederschlagsarme und überdurchschnittlich warme Wetter führte jedoch zu einem harzigen Start in die laufende Wintersaison: Im November, Dezember 2006 verzeichneten wir 6,9 Prozent weniger Gasteintritte als im Vorjahr.»
Ausgezeichnete Ergebnisse seien im Ausflugsverkehr erzielt worden. In elf von zwölf Monaten hätten mehr Gäste als im Vorjahr das Jungfraujoch besucht: 623 114 Besucher genossen nach Angaben der Jungfraubahnen den einzigartigen Ausflug ins Unesco-Welterbe. Das seien im Durchschnitt mehr als 1700 pro Tag (+11 Prozent): «Wir führen diesen erneuten Erfolg auf die günstigen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen und unsere sehr starke Präsenz in den asiatischen Märkten zurück.» Die übrigen, stärker vom Wetter abhängigen Erlebnisberge konnten laut Aktionärsbrief nicht ganz mit der Entwicklung des Jungfraujochs mithalten. Bei ihren wichtigsten Bahnen zählte die Jungfraubahn Holding AG im Jahr 2006 folgende Frequenzen: Jungfraubahn (Jungfraujoch an) 623 100 (Vorjahr 560 800) oder +11,1 Prozent. Wengernalpbahn (Gesamtfrequenzen) 2 405 000 (2 341 100) oder +2,7 Prozent. Grindelwald–First (Talstation ab) 478 400 (500 300) oder –4,4 Prozent.
«Dank diesen erfreulichen Ergebnissen gelang es, den umbaubedingten Umsatzausfall bei der Bergbahn Lauterbrunnen– Mürren zu kompensieren», verlautet im weiteren. Mit 93,7 Millionen Franken sei ein gegenüber dem Vorjahr nahezu unveränderten Verkehrsertrag (+0,3 Prozent) erzielt worden: «Rechtzeitig zum Beginn der Wintersaison durften wir am 16. Dezember die neue Luftseilbahn von Lauterbrunnen nach Grütschalp in Betrieb nehmen; die Mürrenbahn kommt bei den Gästen sehr gut an.»
Ausblick 2007
Der zähe Start in die Wintersaison 2006/2007 habe sich zu Jahresbeginn fortgesetzt, heisst es in dem Aktionärsbrief: Per Ende Januar seien in den Skigebieten Kleine Scheidegg– Männlichen und Grindelwald–First gegenüber dem Vorwinter 25,4 Prozent weniger Gäste verzeichneten worden. Die Nachfrage der Reiseveranstalter sowie das nach wie vor positive wirtschaftliche Umfeld stimmten demgegenüber für die kommende Sommersaison zuversichtlich. Generalversammlung 2007. Die ordentliche Generalversammlung 2007 der Jungfraubahn Holding AG findet am 14. Mai 2007 um 14 Uhr im Kursaal Interlaken stattfinden. Die Erhebung der Zutrittsberechtigung und der Stimmrechte laut Aktionärsbrief am 17. April 2007 vorgenommen. Danach würden bis zum Tag nach der Versammlung keine Eintragungen ins Aktienregister mehr getätigt. Wer während der Sperrfrist Aktien verkaufe, verliere die damit verbundenen Stimmrechte. Die Aktionäre erhielten die Einladung zur Generalversammlung mit der Zutrittskarte zu gegebener Zeit per Post zugestellt. «Aktionäre, die allein oder zusammen 10 Prozent des Aktienkapitals oder Aktien im Nennwert von mindestens einer Millionen Franken vertreten, können unter Angabe des Verhandlungsgegenstandes und der Anträge die Aufnahme eines Traktandums in die Tagesordnung der ordentlichen Generalversammlung verlangen.» Gemäss Statuten sei ein solches Begehren spätestens 45 Tage vor der Generalversammlung, das heisst bis am 29. März 2007 einzureichen: «Das Ex-Dividenden-Datum, das nach einem Dividendenbeschluss der Generalversammlung von Bedeutung ist, haben wir auf den 21. Mai 2007 festgelegt.» Der Steuerwert per 1. Januar 2007 einer Namenaktie Jungfraubahn Holding AG à nominal 2.00 Franken beträgt 45.50 Franken. Der steuerbare Bruttoertrag beträgt 2006 1.20 Franken.
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