Das Kurhaus auf der Sonnenterrasse in Ringgenberg mit Aussicht auf Berge und Brienzersee

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Berner Oberland News – 12. Jahrgang
Dienstag 27. Februar 2007
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Eine wundervolle Mischung
von Ferien und Mykologie!
Ferien verbunden mit dem Beobachten und Bestimmen von Pilzen ist mit Sicherheit ein faszinierendes Erlebnis für jeden Pilzfreund. Das Rezept: Eine Ferienwohnung in Ringgenberg, ein interessantes Pilzgebiet und eine einzigartige Ferienregion

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hans.zurbuchen@quicknet.ch


Ferienwohnung
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Ringgenberg-Goldswil am Brienzersee
mit seinem idyllischen Burgseeli ein idealer Ferienort. 

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Ringgenberg: Spitexfusion unter Vorbehalten

Der Gemeinderat von Ringgenberg hatte zu den Fusionsabsichten des Spitex-Vereins Ringgenberg-Goldswil-Niederried mit der Spitex Interlaken und Umgebung Stellung zu nehmen. Nachdem zugesichert worden ist, dass der Stützpunkt Ringgenberg mit dem derzeitigen Personalbestand beibehalten werden kann, wurde die Fusion befürwortet, jedoch mit zwei Vorbehalten.

Erstens wird nach Auffassung des Gemeinderates die Trägerschaft mit einem Verein nicht mehr als zeitgemäss beurteilt. Längerfristig ist die Überführung/Gründung eines Gemeindeverbandes anzustreben.
Gemeindeschreiber Peter Riesen, Ringgenberg
Zweitens erachtet es der Gemeinderat als richtig, wenn ein Teil der «Mitgift» – es geht um ein Vereinsvermögen der Spitex Ringgenberg-Goldswil-Niederried in der Grössenordnung von 180 000 Franken – zurückerstattet werden müsste, falls die Fusion beziehungsweise die Leistungsvereinbarung innert einer Frist von beispielsweise sieben Jahren rückgängig gemacht beziehungsweise gekündigt würde. Der Gemeinderat wird das Geschäft übrigens auch noch der nächsten Gemeindeversammlung zum Entscheid vorlegen, das heisst sich durch die Gemeindeversammlung zum Abschluss einer Leistungsvereinbarung mit dem Spitexverein Interlaken und Umgebung ermächtigen lassen. Das Budget 2008 sieht für Ringgenberg einen Gemeindebeitrag in der Grössenordnung von 44 000 Franken vor. Dieser Beitrag liegt deutlich über der finanziellen Kompetenz des Gemeinderates.

Nachführungsgeometer wiedergewählt
Aufgrund der in all den vergangenen Jahren guten Erfahrungen und Geschäftsbeziehungen mit dem in der Region ansässigen Geometerbüro Wyss + Früh AG wurde der Nachführungsvertrag für weitere fünf Jahre verlängert, bis Ende 2012.

Der sanierungsbedürftige Kugelfang der vor zehn Jahren stillgelegten Ringgenberger 300-Meter-Schiessanlage (Foto: Peter Schmid)

Sanierung von Kugelfängen
Zwecks Abklärung der Finanzbedürfnisse musste dem Kanton die voraussichtliche Situation aller Schiessanlagen am 1. November 2008 gemeldet werden. In der Gemeinde Ringgenberg werden dereinst zwei Kugelfänge, nämlich derjenige der stillgelegten Schiessanlage Anhöhi und der «Kugelfang» des nur ein Mal pro Jahr stattfindenden Burgseelischiessens fachgerecht zu sanieren sein. Hiefür ist mit Aufwendungen in der Grössenordnung eines happigen sechsstelligen Betrages zu rechnen.

Bauwesen
Überbauungsordnung Flöhbach: Zuhanden einer demnächst stattfindenden Eigentümerversammlung hatte der Gemeinderat zu einem ersten Abänderungsentwurf der entsprechenden Überbauungsordnung Stellung zu nehmen. Verschiedene Änderungen, durchwegs im Interesse der bereits dort Wohnenden, wurden noch eingebracht. – Projekt Abflusssanierung der Rütigräben: Bei diesem Projekt harzt es (seitens der Bundes- und Kantonsbehörden) gewaltig. Nun erwies sich auch die Zufahrt zum geplanten Geschiebesammler in der Tägerlauenen als problematisch. Erste Kontaktnahmen mit Kantons- und Bundesbehörden haben gezeigt, dass der ehemalige Pilger- oder Hohlweg mit sogenannt historischer Bausubstanz (zurzeit wohl eher als Mauerresten wahrnehmbar) nicht beliebig und beispielsweise für Lastwagen gut befahrbar ausgebaut werden darf. Der Gemeinderat sprach sich eindeutig für einen angemessenen, aus seiner Sicht höchst bescheidenen Ausbau der Zufahrt vom Rosswald her aus. Der Gemeinderat beauftragte das Ingenieurbüro Michel & Gerber GmbH, die Variante Ost als Zufahrt zum geplanten, neuen Geschiebesammler weiter zu verfolgen. Allerdings: In dieser Sache wartet noch ein gewaltig Mass an Überzeugungsarbeit auf die Gemeindebehörden, bis jetzt leider unter dem Motto «Schutz der Menschen und Vermögenswerte gegen den Schutz von angeblich bedeutungsvollen Mauerresten». Noch hofft man seitens der Gemeindebehörden, die unterschiedlichen Interessen unter einen Hut bringen zu können, allerdings mit Priorität für die ortsansässige Bevölkerung. – Parkplatzbewirtschaftung: Der kleine Platz vor der ehmaligen Molkerei Beer soll in die Parkplatzbewirtschaftung des «Postplatzes» integriert werden. Beginn: 1. Mai 2007. Es wird hier auf die amtliche Publikation im Amtsanzeiger verwiesen.
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