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Montag 26. Februar 2007
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Victoria-Jungfrau-Collection: Markant bessere Konzernkennzahlen

Das Geschäftsjahr 2006 hat den Hotels der Victoria-Jungfrau-Collection mit dem Victoria-Jungfrau Grand Hotel & Spa in Interlaken, dem Palace Luzern und dem Eden au Lac in Zürich deutlich verbesserte Ergebnisse gebracht. Frequenzen und Erlöse sind gestiegen. Die Resultate sind durchwegs positiv.

pd/bns. Der Gesamterlös resultiert mit 65,1 Millionen Franken; dies entspricht einer Steigerung von 31,0 Prozent zum Vorjahr. Das Betriebsergebnis I (Erlös abzüglich des direkten Betriebsaufwands) erreicht 18,7  Millionen Franken oder 28,7 Prozent und liegt damit markant über dem Vorjahr. Der Ebitda stellt sich auf 12,9 Millionen Franken oder 19,8 Prozent ein. Die nachfolgenden «Meilensteine» prägten das Jahr 2006:
–  Das Palace Luzern, mit neuem Angebot wieder ganzjährig geöffnet, feierte sein 100-Jahr-Jubiläum.
–  Das Eden au Lac wurde in die Gruppe integriert und ist neu in den Büchern der Victoria-Jungfrau AG voll konsolidiert.
–  Rosmarie und Emanuel Berger haben zum Jahreswechsel die Geschäftsführung des Victoria-Jungfrau in die Hände von Elisabeth und Hans-Rudolf Rütti gelegt. Berger wird der Gesellschaft weiterhin als Delegierter des Verwaltungsrates und CEO zur Verfügung stehen.
–  Für das Bellevue Palace in Bern konnte mit der Eidgenossenschaft als Eigentümer ein Pachtvertrag abgeschlossen werden. Die Übernahme hat per 1. Januar 2007 stattgefunden. Ab April 2007 wird Urs Bührer die Direktion des Hauses von Robert Näpflin übernehmen.
–  Die vier Traditionshäuser treten unter der Dachmarke Victoria-Jungfrau-Collection auf. Peter Bratschi, Präsident des Verwaltungsrates: «Als individuell geführte Hotels sind sie Garanten für persönliche Gastfreundschaft, höchste Qualität der Dienstleistungen und qualifizierte und motivierte Mitarbeiter; das grosse Synergiepotenzial wird genutzt, um die Angebote und Resultate weiter zu verbessern.»

Victoria-Jungfrau – Übernachtungen und Umsätze erhöht
Bei einer Frequenzsteigerung von 7,8 Prozent liess sich der Gesamterlös um 9,0 Prozent auf 38,9 Millionen Franken anheben. Damit wird ein Betriebsergebnis I von 33,0 Prozent erreicht. Der Gast hat im Victoria-Jungfrau durchschnittlich 496 Franken pro Übernachtung für Hotelleistungen ausgegeben. Die Zimmerauslastung resultiert mit 59,6 Prozent mit einem verbesserten Wert. Der durchschnittliche Beherbergungserlös stellte sich auf 398 Franken pro Zimmer (Vorjahr 393 Franken) bei unveränderten 2,2 Nächten Aufenthaltsdauer. Die Individualgäste stellen nun mehr als die Hälfte der Gesamtlogiernächte dar. Konferenzen und Tagungen brachten ebenfalls mehr Gäste. Das Segment der Incentive-Reisen war wiederum rückläufig. Die Nationalitätenstatistik zeigt nur leichte Veränderungen: Das Gästeaufkommen aus den USA ging abermals zurück, dafür brachten Märkte wie Russland, der Nahe Osten, Indien und Japan mehr Logiernächte.

Palace Luzern – drei Viertel Individualgäste
Die effektiven Erträge und Kennzahlen haben sich im Vergleich zum Vorjahr wesentlich verbessert. Sie sind jedoch wegen der vollständigen Schliessung des Hotels von Januar bis April 2005 nicht voll vergleichbar. Die Gästestruktur hat sich mit dem Wandel der Zeit verändert. So brachten vor wenigen Jahren die Incentive-Touren die Hälfte der Frequenzen. Heute sind es noch 23.8 Prozent. Der Anteil der individuellen Gäste sowie Konferenzteilnehmer beträgt heute drei Viertel der Gesamtfrequenzen. Die Herkunft der Gästeschaft blieb im Wesentlichen gleich. Positiv fällt der Anteil der Schweizer Gäste von 36.0 Prozent auf, ein bis dato unerreichter Wert. Die Erneuerung und Erweiterung des lokalen Hotel-Angebots in Luzern ist wichtig und wertvoll, obwohl durch Tiefstpreis-Einführungsaktionen der neuen Hotelspreisliche Turbulenzen eintraten.

Eden au Lac – Integration zahlt sich aus
Aufgrund der anhaltend guten Wirtschaftslage und dem gemeinsamen Marketing wurden die für das Jahr 2006 gesteckten Ziele erreicht. Schon im ersten Quartal konnte eine bessere Zimmerauslastung bei leicht gesteigerten Zimmerpreisen verzeichnet werden. Bei nur leicht gestiegenen Mitarbeiterkosten und besseren Umsätzen konnte das Betriebsergebnis I deutlich verbessert werden. Beim übrigen Betriebsaufwand ergaben sich keine grossen Veränderungen. Dank der aktiven Marktbearbeitung konnten in allen Hauptmärkten Verbesserungen erzielt werden. Der Verkauf des für den Betrieb nicht zwingend benötigten Personalhauses an der Gartenstrasse brachte einen zusätzlichen Erlös. Die kontinuierliche Integration des Hotels Eden au Lac in die Victoria-Jungfrau-Collection erbrachte positive Synergien und in vielen Bereichen wertvolle Fortschritte.

Aussichten
In allen Hotels der Victoria-Jungfrau-Collection werde das Angebot laufend weiter perfektioniert und für den anspruchsvollen Gast bereitgestellt, heisst es abschliessend. Einsatzfreudige Mitarbeiter seien das grösste Kapital der Unternehmung: «mit einer überdurchschnittlichen Dienstleistungsbereitschaft aller Mitarbeiter sollen die hochgesteckten Erwartungen nicht nur erreicht, sondern übertroffen werden.»

Bilanz-Medienkonferenz: Dienstag 17. April 2007 im Bellevue Palace in Bern. – Generalversammlung: Auffahrtsfreitag 18. Mai 2007, 15 Uhr im Casino-Kursaal Interlaken.
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