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Eine wundervolle Mischung
von Ferien und Mykologie! |
Ferien verbunden mit dem Beobachten und Bestimmen von Pilzen ist mit Sicherheit ein faszinierendes Erlebnis für jeden Pilzfreund. Das Rezept: Eine Ferienwohnung in Ringgenberg, ein interessantes Pilzgebiet und eine einzigartige Ferienregion
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Ferienwohnung
in Ringgenberg
Nur etwa drei Kilometer vom weltbekannten Berner Oberländer Tourismuszentrum Interlaken entfernt vermieten im idyllischen Dorf Ringgenberg Adolf und Elisabeth Imboden-Amacher im Kreuzli eine schöne Ferienwohnung.
mit seinem idyllischen Burgseeli ein idealer Ferienort. |
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| Die Äsche – das Tier des Jahres 2007 |
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Das Pro-Natura-Tier des Jahres 2007 ist die Äsche. Diese einheimische Fischart gilt mit ihrer auffallenden Rückenflosse, der «Fahne», nicht nur als Schönling unter den Fischen. Sie ist auch ein eindrückliches Beispiel dafür, was menschliche Eingriffe in unseren Flüssen und Bächen anrichten können. Denn der Äsche geht es schlecht in ihrem Territorium, den Flüssen der Voralpen im Übergang ins Mittelland.
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| Die Äsche – das Pro-Natura-Tier des Jahres 2007. (Bild zvg)
pd/bns. Eigentlich müsste es dem einheimischen Fisch in den Flüssen der Voralpen und im Mittelland wohl sein. Ist es aber nicht mehr. Stromproduktion und Flussverbauungen machen der Äsche das Leben schwer. Flussabschnitte im Übergang von den hügeligen Voralpen ins flacher werdende Tiefland, das ist die Heimat der Äsche, dem Pro-Natura-Tier des Jahres 2007. Die Wissenschaft hat diese Abschnitte sogar nach ihr benannt: «Äschenregion». In der starken Strömung, dem steinig-kiesigen Untergrund und im Wechsel zwischen ruhigen und turbulenten Flussbereichen der Äschenregion findet das Tier des Jahres 2007 die idealen Lebensbedingungen. Im Kies legt die Äsche ihre Eier ab, wo sie zu Brütlingen reifen, die wiederum in den ruhigeren Uferzonen heranwachsen. Ausgewachsene Äschen schweben dann bevorzugt in der starken Strömung, von der sie sich Kleinkrebse und Insektenlarven ins Maul spülen lassen.
Verschlammte Laichgründe
Dieses beeindruckende Mosaik an Lebensräumen ist in unseren Flüssen indes gestört. Schuld daran ist neben der Verbauung der Flüsse vor allem die Stromwirtschaft. Ausgerechnet die Äschenregionen sind auch für die Stromproduktion interessant.
pronatura.ch
Das damit verbundene Stauen der entsprechenden Flussabschnitte für die Stromproduktion wirkt sich verheerend aus auf die sensible Äsche: Die Stauwehre sind nicht nur häufig unüberbrückbare Hindernisse, die Äschenpopulationen voneinander trennen, sie bremsen auch die Strömung. Dadurch lagert sich Schlamm ab, verstopft die natürlicherweise kiesige Sohle des Flusses und verunmöglicht so die Laichablage. Ausgetrockneter Lebensraum
Die Stromproduktion kann ausserdem zu rasch und stark schwankenden Wasserständen führen. Wird so etwa unterhalb der Stauwehre mit einem Mal viel Wasser abgelassen, werden Eier und junge Äschen sowie andere Fische aus ihrer natürlichen Umgebung weggespült. Bereits kurze Zeit später kann der Hochwasserspuk wieder vorbei sein. Eier und Jungfische, die ihm
trotzen konnten, finden sich unvermittelt auf dem Trockenen, wo sie zugrunde gehen. Schwall/Sunk nennt sich diese für Flusslebewesen tödliche Spielart der Energieproduktion.
Kampagne für natürliche Fliessgewässer
Die Schweiz hat eine besondere Verantwortung für das Überleben der Äsche und anderer Flussbewohner. Für die Naturschutzorganisation Pro Natura ist es inakzeptabel, dass diese durch den Menschen immer stärker zurückgedrängt werden. Schätzungsweise neun von zehn Fliessgewässer in der Schweiz fliessen nicht mehr natürlich. Sie sind verbaut, kanalisiert, fliessen künstlich unterirdisch oder gestaut. Die Folgen sind verheerend: Bereits sind 8 von ursprünglich 54 Fischarten in der Schweiz ausgestorben und volle 34 Arten sind gefährdet. Mit der Kampagne «Befreit unsere Flüsse!» setzt sich Pro Natura dafür ein, dass die Flüsse wieder den Raum und das Wasser bekommen, die ihnen zustehen, damit ihre Bewohner überleben können. Sie initiiert und unterstützt verschiedene Projekte für lebendige Fliessgewässer, zum Beispiel rund 50 Flussbettaufweitungen in der ganzen Schweiz sowie mit der Aktion «Hallo Biber!» Projekte, die Lebensräume für die weitere Rückkehr des Bibers schaffen. Davon werden viele Tiere und Pflanzen profitieren – auch das Tier des Jahres 2007. Auch wir Menschen finden in den natürlichen Flusslandschaften Erholung und spannende Naturerlebnisse.
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