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Montag 8. Januar 2007
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Nur leichte Zunahme der Arbeitslosigkeit

Die Zahl der Arbeitslosen im Kanton Bern ist im Dezember 2006 um 359 auf 13 044 (Schweiz +4447 auf 128 580) gestiegen. Die Arbeitslosenquote nahm von 2,4 auf 2,5 Prozent zu, im schweizerischen Mittel stieg sie von 3,1 auf 3,3 Prozent.

aid/bns. In 21 von 26  bernischen Amtsbezirken stieg die Zahl der Arbeitslosen. Die höchste Quote verzeichnete der Amtsbezirk Interlaken mit 3,6 Prozent, gefolgt von Biel mit 3,3 Prozent. Am niedrigsten war die Quote im Amtsbezirk Signau mit 1,2 Prozent. – Tabelle Arbeitslosigkeit Dezember 2006 nach Amtsbezirken (PDF, 12 kB).

Die Zahl der jugendlichen Arbeitslosen sank um 84 auf 769. Saisonal bedingt stieg das Arbeitsangebot im Gastgewerbe und nahm im Baugewerbe ab. Die Zahl der Stellensuchenden nahm um 78 auf 19 380 zu. Im Jahre 2006 waren durchschnittlich 13 046 Personen (im Jahr 2005 14 810) als arbeitslos gemeldet. Die Jahresquote beträgt 2,5 Prozent (2005: 2,8 Prozent). Die Zahlen für die Schweiz betragen 131 532 und 3,3 Prozent.

Die Arbeitslosigkeit im Kanton Bern stieg laut einer Medienmitteilung bei der Altersgruppe der 25- bis 49jährigen am meisten (+311 auf 7748 Personen). Der Rückgang bei den Lehrlingen (–66 auf 442) und Schülern und Studenten (–18 auf 327) hielt weiter an. Im Gastgewerbe sank die Zahl der Arbeitslosen saisonal bedingt um 126 auf 1945 Personen. Das Baugewerbe verzeichnete den stärksten Anstieg (+273 auf 1092 Personen). In den meisten übrigen Branchen hat die Zahl der Arbeitslosen leicht zugenommen. Bei den Männern stieg die Zahl der gemeldeten Arbeitslosen um 571 (+8,9 Prozent) auf 6970 Personen an, bei den Frauen sank sie um 212 (–3,4 Prozent) auf 6074 Personen. Mit 8617 Personen waren 301 Schweizer mehr arbeitslos als im Vormonat. Bei den Ausländern stieg die Zahl um 58 auf 4427.

Von den 19 380 Stellensuchenden (+78 oder +0,4 Prozent) gingen 3580 (–62) einer bezahlten Arbeit im Sinne eines Zwischenverdienstes nach. 1053 Personen (–81) nahmen an einem Beschäftigungsprogramm teil und 318 (–56) aller Stellensuchenden absolvierten eine Weiterbildung bzw. Umschulung, die länger als einen Monat dauerte. Gemessen am Total der Stellensuchenden waren 18,5 Prozent (Vormonat 18,9) in einem Zwischenverdienst. 5,4 Prozent (Vormonat 5,9) absolvierten ein Beschäftigungsprogramm und 1,6 Prozent (Vormonat 1,9) eine Weiterbildung.
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