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Tourismusorganisation Interlaken lehnt Projekt «Jungfrau Region AG» ab

Das Projekt «Jungfrau Region AG» wird nun doch nicht umgesetzt: Eine vom Berater Jan von Trott ausgearbeitete Studie wurde nach eingehender Prüfung durch den Vorstand der Tourismusorganisation Interlaken (TOI) abgelehnt.

Die Destinationen Interlaken, Grindelwald und Wengen Mürren Lauterbrunnental hätten im November 2005 entschieden, die Einführung einer Marketingorganisation für die Jungfrauregion zu prüfen, wird in einer Medienmitteilung erinnert. Die Bildung einer «Destination Jungfrau» sei ebenfalls ein immer wieder vorgebrachter Wunsch des Kantons gewesen. Zusammen mit den Partnern Jungfraubahnen, Schilthornbahn und Männlichenbahn sei dem Berater Jan von Trott, der bereits die Destinationsbildung im Auftrag des Kantons erarbeitet und umgesetzt habe, der Auftrag zur Erarbeitung einer entsprechenden Studie erteilt worden: «Die Arbeit von Trotts wurde begleitet von einer Projektsteuerungsgruppe, die mit Vertretern aller Partner besetzt war.»

Gründliche Prüfungsphase
Nach Abschluss und Vorstellung der Studie «Jungfrau Region AG» bei allen Mitgliedern und der Presse habe eine intensive Phase der Prüfung begonnen, verlautet im weiteren: «Diese Prüfung wurde durch die Organe von Interlaken Tourismus sowie die Partner aus Hotellerie, Gewerbe, Gemeinden, Anbieter im Jugendtourismus/Adventure-Bereich und den Campinganbietern mit grösster Intensität und Seriosität vorgenommen; es galt, die richtige und beste Lösung für die Destination Interlaken zu finden.»

Einbussen für Interlaken befürchtet
Der Vorstand von Interlaken Tourismus hat laut Medienmitteilung «nach einer intensiven und langen ausserordentlichen Sitzung vom Dienstag 9. Januar 2007» beschlossen, die Studie in ihrer heutigen Form nicht umzusetzen. Folgende Gründe hätten zu diesem Beschluss geführt:
–  Befürchtungen einer Schwächung der gut eingeführten Marke «Interlaken».
–  Zu gegensätzliche Tourismusarten in Grindelwald, Lauterbrunnental und Interlaken (Winter/Sommer); kein Bezug zu Seen, die unter anderem ebenfalls ein prägnantes Angebot für Interlaken sind.
–  Die Interessen der Dachmarken laufen Gefahr, bei der Einführung einer «Jungfrau Region AG» stark vernachlässigt zu werden (generieren 30 Prozent des Logiernächtevolumens der Destination Interlaken).
–  Problematisches Verhältnis in bezug des Stimmanteils im geplanten Verwaltungsrat der «Jungfrau Region AG», vor allem auch in Verbindung mit den vorgesehenen Leistungen der Partner (Interlaken bringt zusammen mit den Dachmarkenpartnern 1,4 Millionen Logiernächte, was einem Anteil von 50 Prozent der gesamten Logiernächte der Jungfrauregion entspricht, zehn Mitarbeiter und die Hälfte des geplanten Budgets ein).
–  Die Bödeligemeinden steuern 238 000 Franken zum Budget von Interlaken Tourismus bei; die Gemeinden Matten, Interlaken und Unterseen haben grösste Bedenken, diese Fiskuseinnahmen in einen «grossen Topf» einer AG zu geben, die die Marketingaufgaben für die ganze Jungfrau Region erbringen muss – im Wissen, dass die Gemeinden Grindelwald und Lauterbrunnen ihre Tourismusorganisationen nicht mit Fiskuseinnahmen ihrer Gemeinden unterstützen.
–  Leistungen, die heute ohne Kosten an Partner wie Hotellerie, Hostels und Adventure und andere erbracht werden, würden in Zukunft, wenn von der AG erbracht, kostenpflichtig.
–  Die Resultate der USP-Studie «Interlaken – quo vadis» wurden bei den Partner sehr gut aufgenommen; die geplante und gewünschte Umsetzung der Studie ist in Frage gestellt.
–  Bei einer Einführung einer «Jungfrau Region AG» wird Interlaken Tourismus personell ausgehöhlt; es verbleiben bei Interlaken Tourismus noch das Schalterteam und eine verantwortliche Person für unter anderem lokales Marketing und kleinere und traditionelle Events im Ort.
–  Die Destination Interlaken wird über keinen Tourismusdirektor mehr verfügen, einerseits fehlen die Mittel, einen Tourismusdirektor einzustellen und andererseits sind die verbleibenden Aufgaben für einen Tourismusdirektor nicht mehr gegeben, da die Kernaufgabe der Organsiation – das Marketing – an die AG abgegeben wird; die Destination Interlaken kann sich nicht erlauben, keinen Tourismusdirektor zu haben.
–  Die formulierten Ziele einer «Jungfrau Region AG’ können zu einem grossen Teil auch anderweitig erreicht werden, unter anderem mit einem Ausbau der bestehenden Marketingkooperation Jungfrau; ebenso können die Ziele des Endkundenmarketings mit verstärkten Kooperationen erreicht werden.

Orientierung abgesagt

In Anbetracht des Entscheids bezüglich «Jungfrau Region AG» der im Vorstand TOI vertretenen Organisationen und Behörden sowie dem Gesamtentscheid des Vorstandes TOI wird laut der Medienmitteilung auf einen ursprünglich am Abend des 18. Januar 2007 vorgesehenen Orientierungsanlass verzichtet.
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