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Berner Oberland News – 12. Jahrgang
Samstag 20. Januar 2007
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Schneemangel erfordert Flexibilität und Fantasie

Was lassen sich die Bergbahnen im Berner Oberland einfallen, wenn ihre Skipisten auftauen und im Wasser ertrinken? Nicht wenige senken die Preise und hoffen, dass endlich der Winter mit Schnee und tieferen Temperaturen einkehrt.

Statt auf Skis mit zwei Rädern: Die Bergbahn Beatenberg–Niederhorn bietet in der schneelosen Zeit Trottinettfahrten vom Vorsäss nach Beatenberg hinunter an. (Bilder Bruno Petroni)

«Wir sind gerade dabei, abzuklären, wie wir überhaupt weiterfahren wollen»: Ein gewisser Frust ist unüberhörbar, wenn Martin Germann von der Tschentenalpbahn in Adelboden Bilanz über die aktuelle Situation zieht. Fürs erste hat dieses Unternehmen die Preise für Tageskarten um 25 Prozent gesenkt. Komfortabler sieht es bei den Nachbarn auf Engstligenalp aus, wo es laut Sprecherin Astrid Schmid «noch fynechly gäbig zu fahren ist.» Die Pisten wurden zwar auch dort von den starken Regenfällen der letzten Tage aufgeweicht, sind aber immer noch in verhältnismässig gutem Zustand.
Bruno Petroni, freier Journalist, Matten bei Interlaken / petroni@gmx.ch
Die Hoffnung auf Schneefälle macht sich auch im Westen des Berner Oberlandes breit. Direktor Roger Seifritz von Saanenland Tourismus erfreut sich trotz des frühlingshaften Winters einer hohen Hotelauslastung: «Allerdings sind in der Kernregion um Gstaad schon einige Skipisten geschlossen.» Zurzeit verkaufen die Bahnen dort die Tageskarten fast zum halben Preis. Dazu gibt es mit der Tageskarte50 Prozent Ermässigung auf den Hallenbadeintritt in Gstaad sowie Gratisfahrten mit dem Postauto und der Montreux–Oberland-Bahn. Sehr gute Pistenverhältnisse herrschen auf Glacier 3000 bei Les Diablerets oberhalb von 2000 Meter über Meer.

Keine Hauruckübungen
Auch in der Schilthornregion, wo heute Samstag das grosse Infernorennen ausgetragen wird, freuen sich die Verantwortlichen noch über gute Verhältnisse: «Die Bahnen auf Maulerhubel und Winteregg sind eingestellt, aber der Rest des Skigebietes ist nach wie vor gut befahrbar», sagt Pisten-Rettungschef Ueli Frei. In der restlichen Jungfrauregion sah es bereits im Rahmen de Lauberhornrennen vor einer Woche prekär aus. Christoph Egger, Leiter Angebot Berg der Jungfraubahnen: «Wir machen allerdings keine grossen ‹Hauruckübungen›, sondern warten geduldig auf den nächsten Schnee. Wenn es weiterhin so warm ist, werden wir nächstens vom Bort/First hinunter Trottinettfahrten anbieten.» Jungfraubahnen-Mediensprecherin Kathrin Nägeli: «Die Tagespässe in der Jungfrauregion verkaufen wir momentan zehn Prozent günstiger.»

Trottinett und Wanderer
Ebenfalls reduzierte Preise offerieren die Meiringen–Haslibergbahnen (MHB): «Die Strasse von Mägisalp nach Hasliberg ist teilweise immer noch schneebedeckt, weshalb wir die Trottinettfahrten noch nicht anbieten können. Immerhin konnten wir Personal an die Kollegen im Forstwesen vermitteln», weiss Betriebsleiter Andreas Zenger. Auf die Wanderer zählen die Wiriehornbahnen, die Sunnbühlbahn in Kandersteg und die Beatenberg–Niederhornbahn. Letztere bietet ihren Gästen seit einer Woche die rasante Trottinettfahrt an. «Abwarten und Tee trinken» heisst es bei der Stockhornbahn und beim Bähnli Isenfluh-Suhlwald. Katzenjammer herrscht keiner. Aber die grosse Hoffnung auf einen schneereichen Februar und März steht allen Unternehmern ins Gesicht geschrieben: «Wir müssen einfach schampar flexibel sein. Bei Schönwetter haben wir wenigstens die Wanderer», sagt Marketingleiter Lorenz Blaser von der Wiriehornbahn.

Nützt die schneearme Zeit in Meiringen, um seine Schweisskenntisse aufzufrischen: Gerhard Zeller vom Technischen Unterhalt Seilbahnen der Jungfraubahnen.

Schneearme Zeit wird zur Weiterbildung genutzt

«Eigentlich wäre dieser Schweisskurs für den Frühling ausgeschrieben gewesen. Wegen des akuten Schneemangels führen wir den Schweisskurs für die Technischen Angestellten der Meiringen-Haslibergbahnen (MHB) kurzfristig in dieser Woche durch», sagt der Leiter des Seilbahn-Kompetenzzentrums Marc Ziegler. Sogar Kurt Badertscher als Fachlehrer der Schweizerischen Technischen Fachschule in Winterthur konnte für diesen einwöchigen Kurs in Meiringen verpflichtet werden: «Die neun Teilnehmer erlernen hier den korrekten Umgang beim Elektroden- und Schutzgasschweissen.» Der Kurs wird bestritten von acht Angestellten der MHB und Techniker Gerhard Zeller der Wengernalpbahn. Dieser weist zwar bereits zwanzig Jahre Erfahrung im Schweissen auf: «Trotzdem schadet es sicher nicht, seine Kenntnisse ein bisschen aufzufrischen. Zumal ich nicht mehr so oft zum schweissen komme wie früher.»
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