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Sport- und Erholungskonzept Teilregion Interlaken

Die Gemeinden, die Sportvereine und die interessierte Bevölkerung haben bis Mitte März Gelegenheit, sich in der Mitwirkung zu einem Sport- und Erholungskonzept Teilregion Interlaken zu äussern.

Die Sporthalle «Bödelibad». (Archivbild Peter Schmid)

pd/bns. Seit dem Jahr 2003 arbeitet laut einer Medienmitteilung die Regionalplanung Oberland-Ost an der Entwicklung einer Agglomerationsstrategie für Interlaken. Im Agglomerationsprogramm habe sie das Teilprojekt Kultur/Sport/Erholung zu einem von fünf Themenschwerpunkten bestimmt: «Mit einem attraktiven Sport- und Erholungsangebot soll die Zusammenarbeit und die Identität in der Agglomeration gestärkt und jung und alt zu mehr Sport und Bewegung animiert werden.» Damit nehme die Region die Idee des Bundes auf, welcher gemäss seinem sportpolitischen Konzept einen Beitrag zur Förderung einer breiten Bewegungs- und Sportkultur leisten möchte. Ziel dabei seien die Steigerung von Gesundheit und Leistungsfähigkeit, Suchtprävention, Gewaltprävention, die soziale Integration und eine sinnvolle Freizeitgestaltung: «Die Wichtigkeit der Sport- und Bewegungsförderung scheint wichtiger den je, häufen sich doch die Berichte über gesundheitsgefährdende Bewegungsarmut und Übergewicht.»

Als eine wichtige Massnahme zur Umsetzung des gesamtschweizerischen Konzeptes wird in der Medienmitteilung die Förderung von Sportanlagenkonzepten auf kantonaler und kommunaler Ebene bezeichnet: «Die Agglomerationskonferenz hat nun eine entsprechende planerische und konzeptionelle Grundlage in Form eines regionalen Sport- und Erholungskonzeptes ausgearbeitet.» Als Projektgebiet habe sie mit Unterstützung der Geschäftsleitung der Regionalplanung die Teilregion 1 ausgewählt. Diese bestehe aus den Agglomerationsgemeinden Interlaken, Matten, Bönigen, Gsteigwiler, Wilderswil, Därligen, Unterseen, Ringgenberg sowie den Gemeinden Gündlischwand, Lütschental, Iseltwald, Saxeten, Leissigen, Beatenberg, Habkern und Niederried.

Unter der Leitung von Nöldy Baumann (Präsident IG Sport Bödeli) habe im Frühling 2006 eine breit abgestützte Arbeitsgruppe (Gemeinden, Vereine, Tourismus, Jugendarbeit) die Arbeiten an einem regionalen Sport- und Erholungskonzept aufgenommen, heisst es im weiteren. In einem ersten Schritt sei ein Inventar über die bestehenden Anlagen und Angebote erstellt worden: «Dabei stellte sich heraus, dass die Region Interlaken über ein sehr dichtes Netz von Sportanlagen verfügt, welches sich vor allem auf die Bödeligemeinden konzentriert.» Durch die touristische Prägung der Region bestehe eine grosse Fülle an Sport- und Erholungsangeboten. Ein grosser Teil davon sei im Bereich Adventure-Sport zu finden. Die Vielzahl unterschiedlichster Sportvereine runde das Angebot ab.

Alle 120 Sportvereine des Planungsgebietes erhielten laut der Medienmitteilung die Gelegenheit, sich mit einem Fragebogen zu ihrer Zufriedenheit mit den Sportanlagen und der Zusammenarbeit mit den Behörden zu äussern. Dabei seien gewisse Hallenengpässe in den Wintermonaten zum Vorschein gekommen. Ein weiterer Kritikpunkt seien die unterschiedlichen und teilweise komplizierten Regelungen bei Hallenreservationen gewesen: «Eine grosse Entlastung könnte dabei eine zentrale Ansprechstelle für alle Anlagen in der Region bringen.» Gewünscht würden zudem einheitliche und insbesondere für den Nachwuchsbereich günstigere Nutzungsgebühren.

Weitere Erkenntnisse hätten sich durch Interviews mit Gemeinde- und Tourismusvertretern sowie mit einer Vertreterin der Elternvereinigungen ergeben: «Dabei zeigte sich unter anderem ein grosser Bedarf für eine Mountainbike-Downhillstrecke.» Ebenso fehlten markierte Inlineskating- und Walking-Routen. Verbesserungen seien zudem bei den Gleitschirmstartplätzen nötig. Die Befragung der verschiedenen Akteure habe zum Schluss geführt, dass in nächster Zeit nicht der Bau neuer Infrastrukturanlagen im Vordergrund stehe. Vielmehr werde es darum gehen, die bestehenden Anlagen optimal zu nutzen, zu optimieren und aufzuwerten: «Auf Trends muss mit entsprechenden Angeboten rasch und flexibel reagiert werden können.»

Die Resultate aus der Erstellung des Inventars und aus den Befragungen dienten als Grundlage für einen umfangreichen Massnahmenkatalog, verlautet im weiteren. Als wichtigste Massnahme gelte die Schaffung einer Fachstelle für Sport und Bewegung: «Diese Fachstelle soll über detaillierte, gemeindeübergreifende Kenntnisse verfügen und als Ansprechstelle für sämtliche Belange im Bereich Sport und Bewegung dienen.» Sie könne eine Schnittstellenfunktion zwischen Vereinen, Gemeinden, Tourismus und Gästen ausüben und als zuverlässiger Ansprechpartner dienen. Zudem soll sie Anlässe und Angebote initiieren und das vorhandene Potential der Sportanlagen besser bewirtschaften und ausnutzen. Durch diese Stelle könnten Sportvereine, die einheimische Bevölkerung, die Gäste und die regionale Wirtschaft profitieren. Das Konzept befinde sich nun bis Mitte März in der Mitwirkung: «Die Gemeinden, die Sportvereine und die interessierte Bevölkerung sind dazu aufgerufen, sich zum Konzept zu äussern.» Das Konzept werde anschliessend bereinigt und dem Kanton zur Prüfung vorgelegt. Der Abschluss des Planungsinstrumentes sei auf Ende Jahr vorgesehen.

Sport- und Erholungskonzept Teilregion Interlaken. Öffentliche Mitwirkung bis 14. März 2007: Die Unterlagen können auf den Gemeindeverwaltungen der 16 involvierten Gemeinden sowie auf der Homepage der Gemeinde Interlaken interlaken-gemeinde.ch / Fragebogen Mitwirkung eingesehen werden.
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