pd/bns. Nachdem bereits im ersten Jahr nach der Einführung der Bahn 2000 eine Zunahme von acht Prozent habe verzeichnet werden können, legten laut einer Medienmitteilung die Frequenzen im vergangenen Jahr erneut um fünf Prozent zu: «Über die letzten fünf Jahre betrachtet, konnte die Benützung der Busse um eindrückliche 25 Prozent gesteigert werden, was zirka 4300 Personenwagenfahrten pro Tag entspricht.» Diese erfreulichen Zahlen belegten, dass ein besseres Angebot im öffentlichen Verkehr geschätzt und auch benutzt werde.
Alle Linien legen zu
Eine Frequenzsteigerung könne bei allen Linien festgestellt werden, verlautet im weiteren: Die Linie 3 Alte Bernstrasse–Allmendingen–Blumenstein hätten um stattliche 9 Prozent oder um 113 000 Fahrgäste zugelegte. In den letzten Jahren habe sich die Linie 5 Thun–Dürrenast–Schorenfriedhof stark entwickelt. Hier betrage die Zunahme im vergangenen Jahr sieben Prozent (plus 77 000 Personen): «Diese Steigerung ist auf die Einführung des Zwölfminutentaktes vor zwei Jahren zurückzuführen.» Was die höchsten Frequenzen anbetreffe, habe sich die Linie 1 Steffisburg–Gwattzentrum–Spiez als klarer Spitzenreiter mit jährlichen 3,4 Millionen Fahrgästen etabliert. Weitere «Millionäre» seien die Linien 2, 3, 5 und 21: «Die STI sieht sich in diesen Zahlen bestätigt, dass der angestrebte Zehnminutentakt für die Linien 1 (Abschnitt Steffisburg Flühli–Gwattzentrum), 2 und 5 notwendig ist.»
Mehr Fahrgäste auch auf Regionallinien
Die halbstündliche Verbindung zwischen Bahnhof Thun und Spital mit den beiden Linien 31 und 32 nach Heiligenschwendi bewähre sich, heisst es in der Medienmitteilung. Dies belege die erneute Frequenzsteigerung von 12 Prozent oder 55 000 Fahrgästen: «Dank dem Einsatz von grossen Fahrzeugen kann die grössere Personenanzahl befördert werden. Die Buslinien im Thuner Westamt legten um 14 Prozent (plus 71 000 Fahrgäste), die Buslinien im Ostamt um drei Prozent (plus 9000 Fahrgäste) zu. Ebenfalls ein Plus von drei Prozent oder von 61 000 Personen verzeichnen die Linie 21 Thun–Beatenbucht–Interlaken und die Linie 25 Oberhofen–Schwanden–Sigriswil–Gunten.»
Vielseitige Erfolgsfaktoren
Die hohen Fahrgastzahlen stehen laut Medienmitteilung im direkten Zusammenhang mit der Einhaltung der Fahrplanzeiten und der Zuganschlüsse: «Dank der Realisierung von verschiedenen Verkehrsmassnahmen verbessert sich die Pünktlichkeit laufend. Die Erfahrung haben zeigt, dass eine Aufrechterhaltung des Fahrplans ohne Busspuren, ohne Sperrung der Seestrasse und ohne den Einsatz des Verkehrsdienstes in der Innenstadt nicht mehr möglich ist.»
Verstärkte Anstrengungen gegen Schwarzfahrer
Die STI stelle mit Genugtuung fest, dass im vergangenen Jahr der Anteil Schwarzfahrer erneut habe gesenkt werden können, heisst es abschliessend: «Gesamthaft waren die Stichkontrolleure 4500 Stunden in den Bussen unterwegs.» Die Kontrollen sollen auch im aktuellen Jahr unverändert fortgesetzt werden: «Die Verkehrsbetriebe weisen darauf hin, dass Schwarzfahren strafbar ist und es sich dabei nicht um ein Kavaliersdelikt handelt; Schwarzfahrer, welche den Zuschlag nicht bezahlen, werden zudem verzeigt.»
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