| pd/bns. Mit der Umsetzung des Spitalversorgungsgesetzes ist laut einer Medienmitteilung der Kanton Bern nun alleiniger Aktionär der Spital STS AG mit Sitz in Spiez. Um die entsprechenden Voraussetzungen für eine umfassende Führung des Unternehmens zu schaffen, habe dafür am 9. Januar 2007 eine ausserordentliche Generalversammlung stattgefunden. Dabei sei das Aktienkapital um 5,75 Millionen Franken erhöht worden. Das erlaube dem Unternehmen die Kreditfähigkeit auch ohne staatliche Garantien zu verbessern: «Gleichzeitig wurde, bedingt durch die Fusion mit der Spital Saanen AG, der Firmenname in ‹Spital STS AG› mit der Unterbezeichnung ‹Simmental – Thun – Saanenland› angepasst.» Mit der Wahl von Andreas Hurni, Saanen, sei der Verwaltungsrat ergänzt worden. Ihm gehörten bereits an: Hans Peter Schüpbach, Präsident, Peter Dolder, Vizepräsident, Silvia Maier, Mitglied, Christoph Bangerter, Mitglied, Albert Sommer, Mitglied und Beat Straubhaar, Sekretär des Verwaltungsrates (nicht Mitglied).
Mit diesen Beschlüssen ist laut der Medienmitteilung die Konstituierung der Spital STS AG abgeschlossen: «Wesentliches Merkmal ist dabei, dass nun nicht mehr die Gemeindeverbände Aktionäre sind sondern ausschliesslich der Kanton.» Dem Unternehmen lasse er in der formulierten Eigentümerstrategie einen grossen unternehmerischen Spielraum, der es dem Spital erlaube auf die Bedürfnisse seiner Versorgungsregion Rücksicht zu nehmen. Allerdings habe die Verantwortung für die Geschäftsführung, gerade was die Finanzen anbelange stark zugenommen. Dies sei bedingt durch die neue Finanzierungsart, welche nicht mehr institutionen- sondern leistungsbezogen erfolge: «Die neue Firma hat für das neue Geschäftsjahr ein konsolidiertes Budget von zirka 172 Millionen Franken; damit gehört sie zu den grössten Unternehmen im weiteren Berner Oberland.»
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