Das Detachement aus der Rekrutenschule in Andermatt befand sich nach Angaben des eidgenössischen Departementes für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport (VBS) in einer Ausbildung im Rahmen der Gruppenführung, unter der sachkundigen Leitung von Bergführern: «Sie befanden sich auf der normalen zum Gipfel führenden Route, ungefähr auf einer Höhe von 3800 Meter über Meer, als sich von einer Schneeverwehung eine Lawine löste. Die beiden Seilschaften wurden daraufhin erfasst und mehrere hundert Meter mitgerissen.»
Die Angehörigen der Armee, in der 17. Woche ihrer Ausbildung, seien für eine derartige Übung im Hochgebirge ausgebildet und ausgerüstet gewesen, verlautet im weiteren: «Die Verunglückten wurden nach Lauterbrunnen überführt. Die anderen Soldaten des Detachements werden psychologisch betreut. Die Identifikation der Opfer ist noch nicht abgeschlossen, die Eltern und Angehörigen werden ansschliessend persönlich informiert.»
Der Regierungsrat des Kantons Bern zeigt sich in einer Medienmitteilung tief betroffen von den Folgen des Bergunfalls, der sich heute Vormittag an der Jungfrau im Berner Oberland ereignet hat und bei dem sechs Rekruten der Schweizer Armee ums Leben gekommen sind: «Regierungsvizepräsidentin Barbara Egger-Jenzer drückt den Angehörigen, Freunden und Familien der sechs Todesopfer das Beileid der bernischen Kantonsbehörden aus.»
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