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Berner Oberland News – 12. Jahrgang
Montag 9. Juli 2007
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«Rammbock-Einbruch» in Gstaader Bijouterie

Unbekannte haben am Sonntagabend einen Einbruch in eine Bijouterie in Gstaad verübt. Dabei wandten sie die sogenannte Rammbock-Methode an. Trotz intensiver Fahndung fehlt von der Täterschaft jede Spur. Ob sie Beute gemacht hat, stand vorerst nicht fest.

pkb/bns. Am Sonntagabend 8. Juli 2007 kurz vor 22.30 Uhr ging laut einer Medienmitteilung auf der Einsatzzentrale der Kantonspolizei in Thun eine Meldung ein, wonach in einer Bijouterie in Gstaad ein Einbruch verübt worden sei. Am Tatort habe die Polizei einen erheblich beschädigten Personenwagen sichergestellt: «Nach bisherigen Erkenntnissen war die Täterschaft mit diesem Fahrzeug mit voller Wucht ins Schaufenster der Bijouterie gefahren. Als Folge davon wurde akustischer Alarm ausgelöst, worauf die Täterschaft in einem weiteren Fahrzeug die Flucht ergriff. Im Rahmen der unverzüglich eingeleiteten Fahndungsaktion, an welcher sich auch die Kantonspolizeien Freiburg und Waadt beteiligten, konnte das Fluchtfahrzeug im Simmental gesichtet werden. Beim Versuch, die Flüchtenden anzuhalten, setzte die Polizei sogenannte Stop-Sticks ein. Dessen ungeachtet überfuhren die Flüchtenden in hohem Tempo die Nagelelemente, wodurch aus allen vier Reifen die Luft entwich. In der Folge sprangen drei Personen aus dem noch fahrenden Auto und ergriffen zu Fuss die Flucht. Das Fahrzeug rollte eine abfallende Böschung hinunter, wo es im ebenen Gelände führerlos zum Stillstand kam. Für die Suche nach der Täterschaft wurden auch Hunde eingesetzt; sie blieb bisher erfolglos. Ob die Täterschaft beim Einbruch in die Bijouterie Beute gemachten hat, ist zurzeit noch unklar. Der heutige Stand der Ermittlungen lässt den Schluss zu, dass die Täter ihre Flucht in einem roten Renault «Clio» mit den Kontrollschildern BE  278 … fortgesetzt haben.»

Fahndungsaufruf. Die Kantonspolizei Bern bittet Personen, welche Hinweise zur gesuchten Täterschaft machen können, sich mit der Kantonspolizei Bern in Thun, Telefon 033 227 61 11, in Verbindung zu setzen. Insbesondere interessiert, ob jemand im Raum Därstetten–Erlenbach verdächtige Beobachtungen gemacht hat oder ob drei Personen aufgefallen sind, von welchen eine eine rote Kapuzenjacke getragen hat. Einer der Gesuchten fällt durch seinen auffallend kurzen Haarschnitt auf.
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