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Dienstag 10. Juli 2007
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See-Pegel wieder deutlich angestiegen

Die Pegel des Brienzer- und Thunersees sind seit Montag wieder deutlich angestiegen. Sie lagen am Dienstagvormittag aber unter den Maximalwerten vom letzten Donnerstag. Zudem hat sich das Ansteigen verlangsamt.

aid/bns. Der Pegel des Brienzersees lag am Dienstagvormittag um zehn Uhr auf 564,43 Meter über Meer (Normalnull), das heisst 87 Zentimeter unter der Hochwassermarke, der des Thunersees auf 558,00 Meter über Meer (30 Zentimeter unter der Hochwassermarke). Beide Pegel waren noch leicht steigend. Der Abfluss der Aare bei Thun betrug 295 Kubikmeter pro Sekunde. Laut Wetterprognosen bleibt das Wetter veränderlich. Schauer wechseln mit Aufhellungen ab. Somit ist laut einer Medienmitteilung mit keiner raschen Entspannung der Lage zu rechnen.

Der Regulierdienst des kantonalen Wasserwirtschaftsamtes sei für die Wasserstandsregulierung des Brienzer-, Thuner- und Bielersees zuständig, wird dazu in einer Mediendokumentation erinnert: «Die Regulierung erfolgt auf der Grundlage von Regulierreglementen unter Einbezug der Informationen der Wetterdienste sowie der laufenden Beobachtung der aktuellen hydrologischen Daten. Einsatzkräfte und Führungsorgane erhalten beim Erreichen eines definierten, kritischen Wasserstands bei den drei grossen Seen sowie bei vier Messstellen der Aare automatisch eine Meldung. Diese technische Dienstleistung erfolgt in Zusammenarbeit mit dem Bundesamt für Umwelt und der Kantonspolizei. Die Anordnung allfälliger Massnahmen im Zusammenhang mit Hochwassersituationen gehört zu den Aufgaben der lokalen Behörden. Verlässliche Wasserstands- und Abflussvorhersagen für die kleinen und mittleren Einzugsgebiete wie etwa für die Emme oder die Zuflüsse der Oberland Seen stehen nach wie vor nicht zur Verfügung. Die Gründe liegen unter anderem bei einer geringeren Verlässlichkeit der Niederschlagsvorhersagen für kleine Einzugsgebiete und in der Anzahl verfügbarer Messwerte. Verlässliche Pegelstand- und Abflussprognosen existieren heute erst für grosse Einzugsgebiete wie für den Rhein bei Rheinfelden.»

Medien und Private könnten sich im Internet selbst über die aktuellen hydrologischen Daten ins Bild setzen, verlautet im weiteren: «Diese Niederschlags-, Seestands- und Abflussdaten können auf der Homepage des Wasserwirtschaftsamtes in der Rubrik ‹Wasserdaten› abgerufen werden.»
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