pd/bns. Die Sicherheitsauflagen des Amtes für Flugveranstaltungen seien erfüllt, heisst es in einer Medienmitteilung des Bundesamtes für Zivilluftfahrt und das Einverständnis der lokalen Behörden liege vor: «Auf Wunsch der Bundesbehörden haben sich die Organisatoren verpflichtet, die Veranstaltung CO2-neutral durchzuführen.» Voraussetzung für eine Bewilligung durch das Bazl sei, dass Flugveranstaltungen sicher durchgeführt werden könnten. Insbesondere die Sicherheit der Zuschauer müsse jederzeit gewährleistet werden. Auch hätten die Veranstalter zu gewährleisten, dass die Piloten über die notwendigen Lizenzen und die eingesetzten Maschinen über die erforderliche Zulassung verfügen.
Die am 15. Juli 2007 in Interlaken geplante Flugveranstaltung erfülle die Sicherheitsanforderungen des Bazl, verlautet im weiteren: «Dies hat die detaillierte Prüfung des Gesuchsdossiers ergeben. Insbesondere die Abstände zwischen den Akrobatikflügen und den Zuschauern sind gewährleistet. Auch finden keine Flugmanöver über den Köpfen der Zuschauer statt. Überdies liegt die Einwilligung der kantonalen und lokalen Behörden für die Durchführung des Anlasses vor. Deshalb hat das Bazl der Veranstaltung die notwendige Bewilligung erteilt. Inspektoren des Amtes werden, wie bei solchen Veranstaltung üblich, über die Einhaltung der Sicherheitsvorschriften wachen. Auf Wunsch der Bundesbehörden hätten sich die Veranstalter verpflichtet, den Anlass umweltschonend durchzuführen. Dazu würden Massnahmen ergriffen, um den Besucherverkehr zu steuern: «Das Publikum soll entweder unmotorisiert, mit dem öffentlichen Verkehr oder in Fahrgemeinschaften anreisen. Zudem werden die CO2-Emissionen des Individualverkehrs wie auch der eingesetzten Flugzeuge kompensiert. Das Biotop auf dem Flugplatz Interlaken wird von der Veranstaltung nicht berührt.»
Rund um den Globus überwache die Fédération Aéronautique Internationale (FAI) sämtliche Sicherheitsaspekte des Renngeschehens, heisst es in einer Medienmitteilung der Veranstalter. Zudem gälten bei allen Stopps die Auflagen und Vorschriften der nationalen Luftfahrtbehörden: «So hat das Bazl die Sicherheit im Berner Oberland ausführlich geprüft und die Starterlaubnis erteilt. Nicht zuletzt dank der Unterstützung durch das Tourist Office Interlaken und die örtlichen Gemeinden steigt damit das Rennfieber nun endgültig auch in der Schweiz.»
«Rund 150 000 Zuschauer sind am Rennwochenende
dabei, wenn sich Spitzenpiloten auf einer Rundstrecke vor Eiger, Mönch und Jungfrau messen», verlautet im weiteren: «Neben Destinationen wie Rio, London oder San Diego stellt Interlaken für den Red-Bull-Air-Race-Tross einen Jungfernflug dar – auf ihrer Flugroute vorbei an den aussergewöhnlichsten Schauplätzen hat die World Series noch nie in den Alpen aufgesetzt.»
Am Luftrennen markieren nach Angaben der Veranstalter mit Pressluft gefüllte Pylonenpaare einen Rundkurs: «Die Piloten steuern ihre Maschinen in horizontaler oder vertikaler Stellung durch diese Tore hindurch und absolvieren so den Race Track – möglichst schnell, versteht sich.» Dabei würden mit den leistungsstarken Kleinflugzeugen in unmittelbarer Bodennähe Geschwindigkeiten von bis zu 400 Kilometer pro Stunde erreicht: «Fehler bei Durchflügen schlagen sich in Form von Strafsekunden oder gar Disqualifikation nieder.» Dies stelle höchste Ansprüche an Mensch und Technik: «Belastungen von bis zum Zehnfachen ihres eigenen Körpergewichts (10 G) wirken auf die Piloten. Nur die Allerbesten der Welt verfügen über das erforderliche Können und die nötige Ausdauer, um im Kampf gegen die Zeit und Konkurrenz zu bestehen.»
Weitere Informationen unter http://www.redbullairrace.com
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