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Events / Public Relations / Marketing |
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| Grindelwald: «Eiger live» im Zeichen des Boulderns |
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Grindelwald ist diese Woche dem Bouldersport verfallen. Nach dem Swiss-Cup sowie Kinder- und Openwettkämpfen werden am Samstag die weltbesten Männer und Frauen an den überhängenden Wänden zu sehen sein.
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Technik und Kraft sind gefragt beim Bouldern: Marco Bomio, Präsident des bernischen Bergführerverbandes tobte sich am Dienstag auf dem Baerplatz beim Boulder-Open aus. (Bilder Bruno Petroni)
Bouldern – abgeleitet aus der englischen Sprache bedeutet das nichts anderes als «Felsblocksteigen». In diesen Tagen beherrscht diese dynamische Sportart das Geschehen in Grindelwald. Schon bei der Eröffnung von «Eiger live» am Samstagabend – siehe auch
Eröffnungsfest von «Eiger live» in Grindelwald vom Montag 4. Juni 2007 – fand ein Prominenten-Bouldern statt. Der Erlös aus diesem heiteren Wettkampf ging an den Schweizerischen Behindertenverband Procap. Am Sonntag gehörte der Boulderpark auf dem Baerplatz dann den Kindern. Über hundert Kids aus der ganzen Schweiz machten mit. Und gestern Dienstagabend hatte am Boulder-Open jedermann Gelegenheit, sich auf den kurzen, aber kräfteraubenden Routen zu versuchen. Die Weltbesten sind dabei
Aber bereits vor der Eröffnung der Eigerwoche am Samstag wurde auf dem Baerplatz in Grindelwald der Swiss Cup ausgetragen. Es siegte bei den Frauen Christina Schmid und in der Männerkonkurrenz Cédric Lachat. Letzterer dürfte auch am bevorstehenden Boulder-Weltcup vorne mitreden: Vor zwei Jahren wurde Lachat dritter der Weltcup-Gesamtwertung. «Die sechs Führenden des Weltcup-Zwischenklassementes sind am Freitag und Samstag lückenlos alle in Grindelwald am Start. Auch die besten sechs Frauen der Welt kommen in unser Gletscherdorf», kündigt Marina Tonn von Grindelwald Tourismus an. Baerplatz: Gratis-Spektakel
Der Franzose Laurent Boudier, bekannt als der erfahrenste Routenbauer der Welt, ist zurzeit dabei, für die Athleten spektatuläre Kletterrouten herzurichten. Am Freitag ab neun Uhr geht es mit den Qualifikationen los. Die Halbfinals werden am Samstag ab zwölf Uhr Mittags ausgetragen, und die mit Spannung erwarteten Finals ab 17.30 Uhr. Der Zutritt ist für die Zuschauer kostenlos.
Die Siegerehrung erfolgt gleich im Anschluss an die Entscheidungen. Um 20.30 Uhr ist eine grosse Boulder-Party im Sport-Pub angesagt.
Bruno Petroni, freier Journalist, Matten bei Interlaken / petroni@gmx.ch
Unter «Bouldern» versteht man in der Kletterszene das Klettern ohne Seil und Gurt an Felsblöcken, Felswänden oder in der Kletterhalle in Absprunghöhe. Am Boden liegende Bouldermatten schützen die Kletterer bei einem Sturz vor Verletzungen. Charakteristisch sind dabei sehr kurze, dafür technisch extrem schwierige Griffkombinationen, meist dazu noch überhängend. Der Bouldersport wurde vor rund fünfzig Jahren durch den Amerikaner John Gill und den Deutschen Wolfgang «Flipper» Fietz geprägt. Vor allem Gill entwickelte neue Klettertechniken und setzte dabei Elemente aus dem Geräteturnen ein, praktizierte einen neuen, dynamischen Bewegungsstil. Das bekannteste Boulder-Mekka liegt übrigens im französischen Fontainebleau südlich von Paris.
Sich bewegen auf Eis will gelernt sein.
«Eiger live» geht auf den Gletscher
15 Teilnehmer sind am Dienstag von den Bergführern Hansueli Klossner und Aaron Richiger auf dem oberen Grindelwaldgletscher in die Kenntnisse der Gletscherbegehung eingeweiht worden. Mit Eispickel, Gstältli, Schlingen und Steigeisen ausgerüstet machten sich Frauen und Männer in den frühen Morgenstunden über die 890 Holz-Treppenstufen in Richtung Hehlischopf auf. Die Bergführer gaben den zum Teil aus Deutschland angereisten «Gletscherschülern» Tips und Tricks bekannt, machten sie auf die Gefahren beim Verweilen auf dem Eis aufmerksam und boten ihnen Eisklettern und als ultimative Mutprobe eine währschafte Tyrolienne über die obere Schlucht.
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