Das Kurhaus auf der Sonnenterrasse in Ringgenberg mit Aussicht auf Berge und Brienzersee

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Berner Oberland News – 12. Jahrgang
Freitag 15. Juni 2007
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Mysterypark: «Gute planerische Voraussetzungen für Neubeginn schaffen»

Für einen Neubeginn des Mysteryparks sollen gute planerische Voraussetzungen geschaffen werden: Der Gemeinderat von Matten bei Interlaken beabsichtigt, am 21. September 2007 betreffend Änderung des Zonenplans «Aendermoos» sowie den Überbauungsvorschriften eine ausserordentliche Gemeindeversammlung durchzuführen.

Im Rahmen der Ortsplanungsrevision hat der Gemeinderat die Baureglementsbestimmungen für die Zone mit Planungspflicht (ZPP) «Aendermoos» erweitert und die Nutzungsbestimmungen «touristische Nutzung» wie Hotel und Restaurant vorgegeben. Im Mitwirkungsverfahren gingen dazu keine negativen Eingaben ein.
Gemeindeschreiber Peter Erismann, Matten bei Interlaken
Auf Vorschlag des Regierungsrates des Kantons Bern sollen die Planung der Ortsplanung vorgezogen und für den Neubeginn des Mysteryparks gute planerische Voraussetzungen geschaffen werden.

Kongresscenter
Um im internationalen und nationalen Kongressgeschäft konkurrenzfähig zu bleiben, soll die Kongressinfrastruktur im Casino Kursaal Interlaken um einen neuen grossen Kongresssaal mit den dazugehörigen Nebenräumlichkeiten erweitert werden. Ein Wettbewerb hat im Dezember 2005 ein Siegerprojekt ermittelt, das von allen Seiten viel Lob erhielt. Seither steht die Finanzierung der nötigen Realisierungskosten von 25,1 Millionen Franken sowie die Frage der Bauherrschaft und der zukünftigen Trägerschaft im Vordergrund. An die Finanzierung wird von den Gemeinden Interlaken, Matten und Unterseen sowie von den Agglomerationsgemeinden ein Beitrag in der Höhe von total 8,3 Millionen Franken erwartet, wobei die Gemeinde Matten gemäss Verteilerschlüssel einen Beitrag von 750 000 Franken zu übernehmen hätte. Die Finanzkommission beantragte dem Gemeinderat, sich dem Projekt Kongresserweiterung mit dem Beitrag gemäss Finanzierungsschlüssel von 750 000 Franken zu beteiligen, der Gemeinde Interlaken die Zusicherung zu erteilen, dass eine entsprechende Kreditvorlage der Gemeindeversammlung vorgelegt wird sowie bei der Überarbeitung des Finanzplanes in den Jahren 2008 und 2009 je 375 000 Franken für die Erweiterung der Kongressräumlichkeiten zu berücksichtigen. – Der Gemeinderat stimmte dem Antrag der Finanzkommission zu, erwartet jedoch von der Gemeinde Interlaken noch die Beantwortung verschiedener Fragen zu diesem Geschäft.

Klostergässli
Der Gemeinderat nahm davon Kenntnis, dass das Amt für Gemeinden und Raumordnung per 10. Mai 2007 die Verfügung betreffend Überbauungsordnung «Klostergässli, Villa Roeder» erlassen hat. Die von den Stimmberechtigten am 7. Dezember 2006 beschlossene Überbauungsordnung «Klostergässli, Villa Roeder» – bestehend aus Überbauungsplan, Überbauungsvorschriften und Baugesuch – wurde in Anwendung von Art. 61 Baugesetz genehmigt. Die Einsprachen wurden als öffentlichrechtlich unbegründet abgewiesen.

Alterskommission
Die Gemeinden Interlaken, Matten und Unterseen beabsichtigen, eine gemeinsame Alterskommission einzusetzen. Diese soll durch einen Präsidenten oder eine Präsidentin geführt werden und setzt sich unter anderem aus Seniorinnen und Senioren zusammen, welche bereit sind, sich in freiwilliger Arbeit für die Anliegen der älteren Generation einzusetzen. Der Gemeinderat von Matten hat dem Antrag der Sozialkommission zur Schaffung der Alterskommission zugestimmt.

Einbürgerungen
Der Gemeinderat hat Dragica, Ana und Romeo Radonjic, Aenderbergstrasse 15, das Gemeindebürgerrecht zugesichert. Zwei weitere Einbürgerungsgesuche wurden vorläufig zurückgestellt. Den Gesuchstellern wurde empfohlen, den Integrationskurs im Bildungszentrum Interlaken zu besuchen. Weiter nahm der Gemeinderat davon Kenntnis, dass der Zivilstands- und Bürgerrechtsdienst des Kantons Bern das Schweizer Bürgerrecht Katica Mur, Pfarrweg 1 und Daniel Radukic, Pfarrweg 6 erteilt.

IT-Ausschuss
Im Jahr 2008 ist die Erneuerung der IT-Anlage in der Gemeindeverwaltung vorgesehen. Für die Umsetzung soll ab Juli 2007 folgender Ausschuss eingesetzt werden um die Erneuerungen zu eruieren: Josef Erni, Jungfraublickallee 5. Beat Küng, Kesslergasse 13. Bruno Stähli, Feldgässli 40. Stefanie Wenger, Rugenstrasse 38. Finanzverwalterin Susanne Müller.

Feuerwerke
Gegen das Abbrennen der Feuerwerke am 1. Januar und 1. August am Hohrugen gingen bei der Gemeinde Beschwerden ein. Der Hohrugen liegt in einem Wildschutzgebiet, weshalb sich die Pro Natura sowie der Tierschutzverein Interlaken und Umgebung zur Wehr setzten. An einer gemeinsamen Sitzung zwischen Beschwerdeführern, Veranstalter und Gemeinde beim Regierungssatthalteramt Interlaken wurde beschlossen, künftig auf die Feuerwerke im Hohrugen und auf Breitlauenen zu verzichten.

Baubewilligungen
Der Gemeinderat leitete folgende Amtsberichte an das Regierungsstatthalteramt Interlaken weiter:
–  BHG Jungfraublick Matten, Abbruch der Gebäude Nr. 4 und 4A, Neubau eines Mehrfamilienhauses mit unterirdischer Autoeinstellhalle, an der Rütistrassse, Parzelle Nr. 766.
–  Forum 4 AG für Architektur, Interlaken; Neubau eines Mehrfamilienhauses mit 14 Wohneinheiten, Einstellhalle, Wellnesszone im Untergeschoss, Brunngasse, Parzelle Nr. 724.
Folgende Baubewilligungen wurden erteilt:
–  APG-Geschäftsstelle Thun: Aufstellen einer Plakatanschlagstelle im Format F12 zum wechselweisen Plakatanschlag, Wychelstrasse, Parzelle Nr. 903.
–  Ueli Feuz, Aenderbergstrasse 9: Sanierung bestehendes Einfamilienhaus, Erweiterung Wohnraum, Anbau der Aussentreppen Süd und Nord.
–  Variantbau AG, Interlaken: Neubau eines Einfamilienhauses mit angebautem Autounterstand und Geräteschopf, Senggigässli, Parzelle Nr. 1458.
–  Variantbau AG, Interlaken: Neubau eines Einfamilienhauses mit angebautem Autounterstand und Geräteschopf, Senggigässli, Parzelle Nr. 1458.
–  Trudy von Allmen, Beundenweg 4: Anbau einer Aussentreppe als Zugang zur Wohnung im ersten Obergeschoss. Ausbruch Türe in Fassade Nord, Anbringen eines Glasvordaches über Treppenaufgang.
–  Werner Zysset, Eyacheri 15: Anlegen eines Abstellplatzes für einen Personenwagen, Teilabbruch Gebäude Nr. 15 B.

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